Kaspersky lässt Lab hinter sich
Kaspersky Lab hat sich gemausert. Der russische IT-Sicherheitsanbieter präsentierte einen neuen Firmennamen, ein neues Logo sowie ein neues Motto. Der neue Name soll den Wandel des Unternehmens in den vergangenen 22 Jahren repräsentieren.
Kaspersky Lab ist nicht mehr. Das Unternehmen heisst neu nur noch Kaspersky. Zusammen mit dem neuen Firmennamen präsentierte der russische IT-Security-Anbieter auch ein neues Logo sowie ein neues Motto: "building a safer world". Der bisherige Firmenname und der Markenauftritt gingen auf das Jahr 1997 zurück, wie Kaspersky mitteilt.
"Seit der Gründung des Unternehmens vor über 22 Jahren hat sich die Bedrohungslage und die Industrie weiterentwickelt und bis zur Unkenntlichkeit gewandelt – zugleich nahm die Technologie eine immer wichtigere Rolle ein in unserem Leben daheim und im Büro", sagt Gründer und CEO Jewgeni "Eugene" Kaspersky. Die Welt habe heute neue Bedürfnisse, sagt der CEO, und das Rebranding solle diesen Wandel wiederspiegeln.

Das neue Logo von Kaspersky (rechts unten) im Vergleich zum alten. (Source: Kaspersky / Montage: Netzmedien)
Weg von Cybersecurity und hin zu einem breiteren Konzept
Wie das Unternehmen schreibt, habe das Kaspersky sich vom Antivirenlabor zum Technologieführer mit einem fortgeschrittenen und umfassenden Angebot an Sicherheitslösungen entwickelt. Daher fällt das "Lab" im Firmennamen nun weg.
Dieser Schritt verdeutliche auch den Schritt weg vom bisherigen Fokus auf Cybersecurity und hin zu einem breiteren Konzept: der Cyber-Immunity. Was Kaspersky damit meint, erklärte Eugene Kaspersky Anfang März bei einem Besuch an den Swiss Cyber Security Days in Freiburg. Wie der Kaspersky-Gründer die IT impfen will, können Sie hier nachlesen.
Identitätssicherheit jenseits des klassischen IAM
Schweizer und Schweizerinnen verschwitzen Datenschutz bei KI
Warum Zoom-Meetings auch im 24. Jahrhundert noch doof sind
Update: Bundesrat schickt revidiertes Nachrichtendienstgesetz ans Parlament – und erntet Kritik
Diese Katze schnurrt am lautesten
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Swiss Cyber Security Days 2026 – neue Wege zur digitalen Souveränität
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
Mit diesen neuen Tricks locken E-Mail-Betrüger ihre Opfer in die Falle