Bug-Bounty-Programm

Kanton St. Gallen öffnet Stimmregister für Sicherheitstest

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von Yannick Züllig und msc

St. Gallen will an den kantonalen Abstimmungen im Juni will neues Stimmregister einsetzen. Zunächst unterzieht der Kanton das System einem Bug-Bounty-Programm.

(Source: Samuel Svec / Unsplash)
(Source: Samuel Svec / Unsplash)

Der Kanton St. Gallen lanciert ein öffentliches Bug-Bounty-Programm für sein neues kantonales Stimmrechtsregister. Das System führt die Stimmregister der einzelnen Gemeinden tagesaktuell zentral zusammen, wie der Kanton mitteilt. Es soll in Zukunft die benötigten Daten der stimmberechtigten Personen in St. Gallen zur Aufbereitung der Stimmrechtsausweise liefern und somit ein "zentraler Bestandteil des Wahl- und Abstimmungsprozesses" sein.

Entwickelt wurde das System vom St. Galler IT-Dienstleister Abraxas. Dieser führte im Winter 2023 bereits ein privates Bug-Bounty-Programm für das neue Stimmregister-System durch. Nun öffnen der Anbieter und der Kanton das Programm für die Öffentlichkeit. Jede bestätigte gemeldete Sicherheitsschwachstelle werde dabei belohnt. Die Belohnung kann je nach Relevanz bis zu 30'000 Franken betragen.

Ziel sei es, das neue System erstmals zur Vorbereitung des Abstimmungssonntags vom 9. Juni 2024 einzusetzen. Das Bug-Bounty-Programm soll jedoch unbeschränkt laufen, um die Sicherheit des Stimmregisters immer auf dem aktuellen Stand zu halten. 

Übrigens: St. Gallen digitalisiert auch sein Migrationsamt, mehr dazu lesen Sie hier.

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