Armee sucht Leiter für digitale Transformation
Auf Jobportalen sucht die Schweizer Armee nach einer Leiterin oder einem Leiter digitale Transformation. Die Stelle wird neu geschaffen. Als Vorgesetzter fungiert der IKT-Chef der Gruppe Verteidigung.
Die Schweizerische Armee sucht eine Leiterin oder einen Leiter digitale Transformation. Die gesuchte Person soll die Entwicklung und Umsetzung der digitalen Transformationsstrategie der Gruppe Verteidigung verantworten, wie es in der Stellenanzeige heisst. Zu den weiteren Aufgaben des Digitalisierungs-Chefs oder der Chefin gehört demnach die Förderung der Implementierung einer digitalen Kultur auf Stufe Verteidigung sowie das Sicherstellen entsprechender Aus- und Weiterbildungen.
Für die Stelle sieht die Armee ein Pensum von 80 bis 100 Prozent vor. Von den Kandidatinnen und Kandidaten für den Job erwartet sie unter anderem ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem relevanten Bereich wie Wirtschaftsinformatik, digitale Transformation oder vergleichbare Qualifikationen, Erfahrung in der digitalen Strategieentwicklung und -Implementierung sowie in der Leitung von digitalen Transformationsprojekten und ausgeprägte Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten. Ausserdem wünscht sich die Armee "ausgezeichnete Kenntnisse der digitalen Landschaft in der Schweiz und ein starkes Netzwerk in der digitalen Community".
Die Stelle werde neu geschaffen, um die digitale Transformation der Armee und der Verwaltung gezielt zu fördern, schreibt die Armee auf Anfrage. Organisatorisch werde die Stelle im Armeestab dem Chef Informations- und Kommunikations-Technologie Gruppe Verteidigung (C IKT V), unterstellt, also Thomas Fankhauser, wie dem Organigramm (PDF) zu entnehmen ist. In der Stellungnahme ergänzt die Armee: "Die künftige Stelleninhaberin oder der künftige Stelleninhaber wird den Bereich digitale Transformation inhaltlich führen; gegenwärtig sind damit keine personellen Führungstätigkeiten verbunden."
Wie Anfang Februar 2024 bekanntwurde, möchte die Armee künftig Arbeitskräfte und Infrastrukturen von IT-Unternehmen beschlagnahmen können, um die Cyberabwehr zu stärken. Dies soll auch in Friedenszeiten möglich sein, weil Cyberangriffe noch keinen Verteidigungsfall auslösen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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