Check Point spendiert seiner Infinity-Plattform neue KI-Funktionen
Check Point hat an der CPX 2025 in Wien neue KI-gestützte Funktionen für seine Infinity-Plattform vorgestellt. Ziel ist es, Zero Trust zu stärken, Bedrohungen effektiver abzuwehren und die Sicherheitsverwaltung zu vereinfachen.
An seiner Hausmesse CPX in Wien hat Check Point Software Technologies neue Funktionen für seine Infinity-Plattform angekündigt. Sie sollen Zero-Trust-Konzepte verbessern, die Bedrohungsabwehr stärken, die Komplexität reduzieren und den Sicherheitsbetrieb vereinfachen.
Laut Nataly Kremer, Chief Product Officer bei Check Point, haben heutzutage "Sicherheitsteams aufgrund komplexer und isolierter Sicherheitslösungen Schwierigkeiten, Cyber-Angriffe angemessen entgegenzutreten". Dies will Check Point mit den neuen KI-gestützten Innovationen verbessern, welche die Komplexität reduzieren und die Unified-Security-Management-Funktionen der Infinity-Plattform stärken sollen. Check Point will Kunden ausserdem eine verbesserte Bedrohungsabwehr liefern, etwa durch die verbesserte Zusammenarbeit mit Produkten von Drittanbietern.
Isolierte Sicherheitslösungen, die etwa nur Netzwerk, Endgeräte, E-Mail und Cloud-Umgebungen abdecken würden, führten zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand, Schwachstellen und einer erhöhten Anfälligkeit für Angriffe. Laut Check Point stiegen Cyberangriffe im Jahr 2024 um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was den Druck auf Sicherheitsteams weiter erhöht.
Mit den neuen KI-Innovationen der Infinity-Plattform will Check Point diese Herausforderungen in drei zentralen Bereichen adressieren: einheitliche Identität und Politik und Richtlinien, gemeinsame Bedrohungsprävention und betriebliche Einfachheit.
Einheitliche Identität und Politik
Im Bereich der Identitäts- und Richtlinienverwaltung bietet Check Point neue Tools wie "Quantum Policy Insights" und "Quantum Policy Auditor". Diese analysieren bestehende Sicherheitsrichtlinien, identifizieren Schwachstellen und schlagen Verbesserungen vor. Mit "Infinity Identity" wird zudem ein Cloud-Dienst eingeführt, der Identitätsmanagement zentralisiert und die Integration mit Drittanbietern wie Microsoft Defender oder Intune ermöglicht.
Gemeinsame Bedrohungsprävention
Für die Bedrohungsprävention setzt Check Point auf "Infinity Playblocks", eine Sicherheitsautomatisierungslösung, die Angriffe über verschiedene Systeme hinweg in Echtzeit erkennen und blockieren soll. Mit über 100 vorgefertigten Playbooks können Unternehmen Sicherheitsprozesse automatisieren und individuell anpassen.
Betriebliche Einfachheit
Zur Vereinfachung des Betriebs hat Check Point "Infinity AIOps“ und den "Infinity AI-Copilot" entwickelt. Während "Infinity AIOps" Sicherheitsinfrastrukturen in Echtzeit überwacht und potenzielle Ausfälle frühzeitig erkennt, bietet der "AI-Copilot" einen Chat-basierten Assistenten, der Sicherheitsadministratoren kontextbezogene Antworten liefert und die Verwaltung beschleunigt.
Übrigens: Check Point hat seit Dezember einen neuen CEO. Lesen Sie hier mehr darüber.
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