DDoS-Angriffe stören Bundesverwaltung
Die Bundesverwaltung ist seit Mittwochnachmittag von DDoS-Attacken betroffen. Die Situation ist jedoch aufgrund von Gegenmassnahmen momentan unter Kontrolle.
Verschiedene IT-Dienste der Bundesverwaltung sind am 19. März 2025 zum Ziel intensiver DDoS-Angriffe geworden. Wie es in einer Mitteilung des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS) heisst, sind die Dienste seit 14:30 Uhr temporär beeinträchtigt. Die Angriffe würden derzeit weiter andauern, allerdings sei die Situation aufgrund von Gegenmassnahmen auf die sich laufend ändernden Angriffsszenarien momentan stabil.
Bereits am 10. Januar 2025 waren die IT-Systeme des Bundes durch einen DDoS-Angriff kurzfristig beeinträchtigt gewesen. Am 17. Januar 2024 kam es zu grossflächigen DDoS-Attacken auf die Bundesverwaltung, zu denen sich die prorussische Hackergruppe Noname057(16) bekannt hatte. Anlass war der Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim World Economic Forum (WEF) in Davos. Auch während der Bürgenstock-Konferenz zum Frieden in der Ukraine im Juni 2024 fanden DDoS-Attacken auf die IT-Systeme des Bundes statt. Und auch im Juni 2023 plagten DDoS-Angriffe die Bundesverwaltung. Wer hinter den jetzigen Angriffen steckt, hat das BACS nicht bekanntgegeben.
Unter DDoS (Distributed Denial of Service = Verweigerung des Dienstes) versteht man einen Angriff auf Computer-Systeme mit dem erklärten Ziel, deren Verfügbarkeit zu stören. Dabei erfolgt der Angriff von vielen verteilten Rechnern aus. Mehr dazu, und wie man eigene Websites vor Cybergefahren schützt, erfahren Sie hier.
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