Die Markenidentität für die E-ID und Swiyu-App steht fest
Die Digitalagentur Mutoco präsentiert die in Zusammenarbeit mit dem BIT und dem BJ erarbeitete Markenidentität der E-ID. Ein dynamischer Farbverlauf soll jede E-ID individuell wirken lassen und auch an die Barrierefreiheit dachten die Entwickler.
Im Vorfeld der Lancierung der staatlichen elektronischen Identität (E-ID) und der zugehörigen App Swiyu-Wallet präsentieren die Entwickler deren Markenidentität. Diese wurde von Mutoco in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Informatik (BIT) und dem Bundesamt für Justiz (BJ) entwickelt, wie die Digitalagentur Mutoco mitteilt. Die Marke soll "die Basis für einen sicheren, digitalen Identitätsauftritt der Schweiz" legen.
"Das Design vereint Funktionalität und Identität: Es ist nicht nur ästhetisch, sondern stärkt das Vertrauen der User in die digitale Identität der Schweiz", sagt Daniel Steffen, Design Lead bei Mutoco.
Der dynamische Farbverlauf der E-ID. (Source: zVg)
Gemäss dem Entwickler verbindet das Design die offiziellen Gestaltungsrichtlinien des Bundes mit modernen digitalen Prinzipien. Bei der Farbgebung habe sich das Unternehmen an physischen Ausweisen orientiert. Der dynamische Farbverlauf ermögliche unendlich viele Variationen, wodurch jede E-ID individuell wirke. Berührt man die E-ID in der App oder kippt man das Handy, bewegt sich der Ausweis mit, wie Mutoco schreibt.
Die Farbpalette ergänzt die offiziellen Farben der Schweiz um leuchtende Elemente, welche sich über die holografischen Effekte der physischen ID ergeben haben, heisst es in der Mitteilung. Das "i" im Logo stehe für "Ich, Identität und Innovation" und bilde - neunmal wiederholt - ein Schweizerkreuz.
Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht
Bei der Gestaltung berücksichtigte das Unternehmen auch die Barrierefreiheit. Aus diesem Grund wurden etwa überall strikte Kontraste eingehalten. Die Typografie sei klar, zugänglich und für die digitale Nutzung optimiert. "Moving Icons" ergänzen den Inhalt.

Die Design-Elemente der E-ID. (Source: zVg)
"Mit dem Swiyu-Branding möchten wir eine vertrauenswürdige, zeitgemässe, digitale Identität in der Schweizer Bevölkerung etablieren", sagt Rolf Rauschenbach, stellvertretender Leiter Fachbereich E-ID beim BJ. "Es ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Souveränität." Laut Mitteilung wurde die Schweizer Bevölkerung durch Umfragen und Interviews in allen Sprachregionen miteinbezogen.
Die Swiyu-App gibt es als native Apps für iOS und Android. Ein UI-Kit in Figma mit Design-Grundelementen, Design-Tokens, Icons und einer Dokumentation soll die Zusammenarbeit mit Entwicklern erleichtern.
Die E-ID ist seit Ende September 2025 beschlossene Sache. Mit einem Ja-Anteil von 50,39 Prozent hat das Schweizer Stimmvolk die neue E-ID äusserst knapp angenommen. Schweizer Digitalverbände zeigten sich zwar erleichtert, sahen im knappen Resultat aber auch ein Warnsignal, wie Sie hier nachlesen können.
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