Und monatlich grüsst das Fakeupdates
Der Downloader Fakeupdates verharrt im August weiterhin auf Platz eins des Malware-Rankings von Check Point. Der grosse, durch ein fehlerhaftes Crowdstrike-Update ausgelöste, IT-Ausfall beeinflusste auch das Ranking.
Fakeupdates bleibt weiterhin an der Spitze des Malware-Rankings des Cybersecurity-Anbieters Check Point. In der Schweiz verzeichnet die Malware einen Impact von 5,32 Prozent, international 8,22 Prozent, wie das Unternehmen mitteilt. Es ist der sechste Monat in Folge, in welchem Fakeupdates an der Spitze des Rankings steht.
An zweiter Stelle steht der Androxgh0st, ein Botnetz, das sensible Informationen auf Windows, Mac und Linux Plattformen stiehlt. Androxgh0st nutzt mehrere Sicherheitslücken aus, die speziell auf PHPUnit, Laravel Framework und Apache Web Server abzielen. In der Schweiz sind 4,56 Prozent der Unternehmen von Androxgh0st betroffen. Global betracht sind es 5,34 Prozent der Unternehmen.
Bereits im Juli war Androxgh0st die weltweit die am zweitmeistverbreitetsten Malware. In der Schweiz war dies damals noch der Infostealer Frombook. Formbook fällt im August allerdings aus den Schweizer "Top" drei. Den dritten Platz holt sich stattdessen die Malware Qbot. Gänzlich aus dem Ranking verschwunden ist der Trickler Tofsee, welcher im Juli noch den fünften Platz im Ranking belegte.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Schweizer und Schweizerinnen verschwitzen Datenschutz bei KI
Schrecklich normale, statt schrecklich furchterregende Ringgeister
Mit diesen neuen Tricks locken E-Mail-Betrüger ihre Opfer in die Falle
Diese Katze schnurrt am lautesten
Update: Bundesrat schickt revidiertes Nachrichtendienstgesetz ans Parlament – und erntet Kritik
Identitätssicherheit jenseits des klassischen IAM
G Data lanciert vier neue Cyber-Awareness-Kurse
Swiss Cyber Security Days 2026 – neue Wege zur digitalen Souveränität
Trend Micro warnt vor Reputationsschäden durch KI