Zurich übernimmt kanadisches Insurtech Boxx
Der Versicherer Zurich erwirbt das Insurtech-Unternehmen Boxx mit Sitz in Toronto. Mit dem Zukauf will der Schweizer Versicherungskonzern sein Angebot an Cyberversicherungen für KMUs und Privatkunden ausbauen.
Die Zurich Insurance Group hat das Insurtech-Start-up Boxx übernommen. Der Schweizer Versicherungskonzern arbeitet bereits seit einigen Jahren mit dem kanadischen Jungunternehmen zusammen. Das 2018 gegründete Unternehmen sitzt in Toronto und bietet Cyberversicherungen in Kombination mit Präventionslösungen an.
Boxx Insurance werde in Zurich Global Ventures, den Investitionsarm der Zurich-Versicherung, integriert, teilt die Versicherungsgruppe mit. Mit der Übernahme will das Unternehmen sein Angebot an Cyberversicherungen für Privatkunden und KMUs ausbauen. Boxx soll allerdings weiterhin unter der bestehenden Marke operieren. Zum Kaufpreis machen die Unternehmen keine Angaben.
Vishal Kundi, CEO und Mitgründer von Boxx Insurance, sieht in der Übernahme neue Möglichkeiten: "Die Zugehörigkeit zu Zurich verschafft uns die Ressourcen und globale Reichweite, um unsere Mission zu beschleunigen." Das Insurtech-Unternehmen bedient nach eigenen Angaben fast eine Million Kunden auf fünf Kontinenten.
Cyberversicherungen schützen übrigens nicht in allen Fällen - und nicht vor allen Attacken. Was geschützt ist und was nicht, erklären Experten von Allianz, Axa, Helvetia und der Mobiliar im Hintergrundbericht.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Atrete verstärkt Security- und Cloud-Beratung
Auch Capybaras können verspielten Hunden nicht widerstehen
Update: US-Gericht stoppt Einstufung von Anthropic als Sicherheitsrisiko
Klimaanlagen-Betrug sorgt für heisse Luft
Das Video zur Netzmedien Sommer Party 2026
Der Angreifer gibt den Takt vor. MDR orchestriert die Entscheidungen
Update: Best of Swiss Software bietet letzte Chance zur Einreichung
Update: Über 700 KI-Agenten haben Hugging Face gehackt gemäss OpenAI-Untersuchung
Gobugfree baut Geschäftsleitung mit Ex-Glenfis-CEO aus