Luzerner Staatsanwaltschaft mobilisiert für Kampf gegen Cybercrime
Die Staatsanwaltschaft von Luzern soll personell aufgestockt werden. Denn mit den bestehenden Ressourcen konnten Delikte im virtuellen Raum bereits seit Jahren nicht ausreichend verfolgt werden. Im Vergleich zu anderen Kantonen ist der geplante Ausbau jedoch moderat.
Die Luzerner Staatsanwaltschaft soll für den Kampf gegen Cybercrime aufgerüstet werden. Einen entsprechenden Entwurf zur Änderung des Kantonsratsbeschlusses unterbreitete der Regierungsrat nun dem Kantonsrat.
Der Entwurf sieht vor, für die bestehende Abteilung "4 Spezialdelikte" eine Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen für Staatsanwälte zu schaffen. Zudem sollen diese je einen Staatsanwaltsassistenten mit demselben Pensum erhalten.
Moderater Ausbau im Vergleich zu anderen Kantonen
Insgesamt soll die Staatsanwaltschaft um 300 Stellenprozente aufgestockt werden. Die jährlich wiederkehrenden Gesamtkosten seien rund 720'000 Franken. Im Vergleich zu anderen Kantonen sei der geplante Ausbau in Luzern "moderat".
Das Ziel des Ausbaus sei es, die Cyberkriminalität wirksam zu verfolgen. Die zusätzlichen Ressourcen könnten jedoch auch zur Bekämpfung anderer Formen von organisierter Kriminalität genutzt werden.
Dazu zählt gemäss dem Entwurf etwa Menschen- und schwerer Drogenhandel. Denn derartige Delikte verlagerten sich zunehmend in den virtuellen Raum und könnten im Kanton Luzern mangels Ressourcen seit Jahren nicht ausreichend verfolgt werden.
Den vollständigen Entwurf können sich Interessierte hier ansehen (PDF).
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