So viel liegt bei Symantec Schweiz im Argen
Symantec Schweiz scheint unruhige Zeiten zu durchleben. Gerüchteweise wird von vielen Kündigungen gesprochen, und auch die Produktlizenzierung und der Support machen Probleme.
Der Schweizer Ableger des Softwareherstellers Symantec steckt möglicherweise in Schwierigkeiten. Das Branchenportal "Itreseller.ch", beruft sich auf eine anonyme Quelle, die von mehreren Personalabgängen in der Geschäftsstelle berichtet.
Seinen Weggang bestätigt habe der Senior Threat Researcher Candid Wüest, der das Unternehmen nach 16 Jahren verlasse, um zu Acronis zu wechseln. Im Sales- und Presales-Bereich sei es zu vielen Entlassungen und Kündigungen gekommen, bestätigt Wüest gegenüber IT-Reseller. "Weiter soll auch der Leiter des Enterprise-Security-Teams für die Schweiz, Marco Grzybeck, das Unternehmen verlassen", schreibt das Portal weiter.
Die Redaktion konnte bislang weder Symantec Schweiz noch Broadcom für eine Stellungnahme erreichen. Die Telefonnummer von Symantec Schweiz ist nicht mehr gültig, und auf E-Mails erfolgte bisher keine Reaktion.
Klagend äussert sich auch ein Software-Reseller: Das Einkaufen neuer Symantec-Lizenzen sei derzeit nicht möglich, und die Kommunikation mit dem Unternehmen gestalte sich schwierig, gibt er gegenüber IT-Reseller zu Protokoll. Ursache könnte die kürzlich erfolgte Übernahme durch Broadcom sein, vermutet der Verkäufer. Weder Symantec Schweiz noch Broadcom seien bislang für Statements zu erreichen gewesen, schliesst der Bericht.
Mehr zum Hickhack um die Symantec-Übernahme durch Broadcom lesen Sie hier.
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