Genfer Steuerbehörde warnt vor Phishing-Attacken
Die Steuerverwaltung des Kantons Genf hat vor einer Phishing-Kampagne gewarnt. Diese nutzt Auftritt und Namen der Verwaltung, um sensible Daten von Unternehmen zu erlangen. Die Verwaltung reichte eine Anklage gegen Unbekannt ein.
Die kantonale Steuerverwaltung von Genf hat eine Warnung veröffentlicht. Darin informiert die Verwaltung über betrügerische E-Mails, die in ihrem Namen versandt werden. Die Phishing-Nachrichten missbrauchen dazu die Funktionen von Mitarbeitenden der Verwaltung und verweisen auf gefälschte Domainnamen.
Die Cyberbetrüger haben es auf Unternehmen mit Sitz in Genf abgesehen und versuchen so, sensible Daten zu erhalten. Die angeforderten Daten stünden jedoch in keinem Zusammenhang mit den Daten der kantonalen Steuerbehörde.
Die Verwaltung habe "sofort reagiert, indem sie Unternehmen vor diesen betrügerischen Praktiken warnte und eine Anklage gegen Unbekannt einreichte", schreibt die Behörde. Zudem meldete sie die Vorfälle auch dem Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC). Zusammen mit den Cybersecurity-Spezialisten des NCSC untersuche man die Betrugsversuche nun.
Die Steuerbehörde des Kantons Genf rät, ihr E-Kennzeichnungssystem zu nutzen, oder die Kommunikation per Briefpost oder Telefon zu bevorzugen. Zudem sei es ratsam, bei E-Mails systematisch zu überprüfen, ob die Absenderadresse mit den Domains "etat.ge.ch" oder "newsletter.ge.ch" verknüpft ist
Ende November hat auch die Kantonspolizei Zürich vor Cyberbetrügern gewarnt. Diese versuchen ihre Opfer glauben zu lassen, ihre PCs seien infiziert. Anschliessend geben sie sich als Windows-Support aus, wie Sie hier nachlesen können.
Microsoft findet und behebt Schwachstellen mit neuer KI-Plattform
Cyberangriffe in der Schweiz ziehen im April an
OpenAI lanciert Cybersecurity-KI "Daybreak"
Wenn Würmer Malware fressen, ist das kein gutes Omen
Der Enkeltrick mal umgekehrt
Atrete ernennt neuen Head of Cybersecurity
Genfer Stiftung für Erwachsenenbildung verliert Personaldaten
Salt bestätigt Netzwerkausfall durch Cyberangriff
9 von 10 Schweizer Unternehmen von Identitätsdiebstahl betroffen