Auch Cyberkriminelle freuen sich auf den Black Friday
Ein Black-Friday-Deal, der zu gut um wahr zu sein scheint, ist es vermutlich auch. Die Schnäppchentage locken nämlich nicht nur Rabattjäger an, sondern auch Cyberkriminelle. Das NCSC gibt ein paar Tipps, wie man sicherer shoppt.
Der diesjährige Black-Friday-Schnäppchen-Tag steht unmittelbar vor der Tür. Es sind aber nicht nur Sparfüchse, die sich bereits die Hände reiben. Auch Cyberkriminelle freuen sich schon.
Wie das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) mitteilt, nutzen Cyberkriminelle diese Rabattschlachten oft aus, um Opfer in die Falle zu locken und sich selbst zu bereichern. Auch direkt im Anschluss an Black Friday und Cyber Monday lauern noch Gefahren: Cyberkriminelle geben sich danach gerne als Logistikunternehmen wie etwa der Schweizerischen Post oder DHL aus, um Kreditkartendaten in ihre Finger zu bekommen.
Das NCSC gibt daher einige Tipps, mit denen man das Risiko währen des Shoppens reduzieren kann:
Klingt ein Angebot zu gut um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch.
Vor jedem Kauf solle man den Onlinehändler genau prüfen. Wenn man etwa den Namen des Händlers und das Stichwort „Rezension“ googelt, findet man schnell Bewertungen. Aber Vorsicht: Diese Bewertungen könnten ebenfalls gefälscht sein.
Zudem solle man das Impressum des Händlers prüfen. Sind die Kontaktdaten plausibel? Gibt der Händler eine Handelsregisternummer an?
Wenn möglich sollte man auf Rechnung zahlen und Vorkasse vermeiden.
Und nach dem shoppen:
Unaufgeforderten E-Mails sollte man misstrauen.
Wenn Unsicherheiten aufkommen, meldet man sich am besten direkt beim Absender – und zwar nicht über die in der E-Mail angegebene Nummer. Stattdessen sucht man besser direkt auf der Firmenwebseite.
Egal was in der Mail steht: Man solle sich nie unter Druck setzen lassen, einen Link anzuklicken, ein Dokument zu öffnen oder persönliche Daten anzugeben.
E-Mail-Anhänge, die Makros enthalten können, sollten blockiert werden.
Ferner lohne es sich, nach Black Friday und Cyber Monday die Kreditkartenabrechnung zu kontrollieren. So könne man unerwartete Transaktionen frühzeitig entdecken und melden.
Auf Tutti.ch tummeln sich derzeit auch kriminelle Betrüger auf der Suche Kreditkartendaten. Um ihre Opfer zu täuschen, geben Sie sich als potenzielle Kaufinteressenten aus, wie Sie hier nachlesen können.
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