Ukraine sucht in Hackerforen nach Freiwilligen für Cyberabwehr und Spionage
Die ukrainische Regierung sucht in Hackerforen nach Unterstützung, um sich gegen die russischen Cyberangriffe zu verteidigen. Die Freiwilligen sollen beim Schutz kritischer Infrastrukturen und bei der Cyberspionage helfen. Es soll bereits hunderte Bewerbungen geben.
Die ukrainische Regierung sucht in Hackerforen des Landes nach Freiwilligen, um beim Schutz kritischer Infrastrukturen und bei Cyberspionage gegen die russischen Truppen zu helfen. Das berichtet "Reuters" unter Berufung auf zwei am Projekt beteiligte Personen.
"Ukrainische Cybercommunity! Es ist an der Zeit, sich an der Cyberverteidigung unseres Landes zu beteiligen", hiess es gemäss Bericht in einem entsprechenden Post. Hacker und Cybersicherheitsexperten wurden aufgefordert, über Google Docs eine Bewerbung einzureichen und dabei ihre Spezialgebiete - wie etwa die Entwicklung von Malware - und berufliche Referenzen anzugeben.
Yegor Aushev, Mitgründer eines Cybersicherheitsunternehmens in Kiew, verfasste den Post auf Anfrage des ukrainischen Verteidigungsministeriums, wie es weiter heisst. Gemäss Aushev würden die Freiwilligen in defensive und offensive Cyber-Einheiten unterteilt. Offenbar gab es bereits hunderte Bewerbungen, die nun überprüft werden. Damit soll sichergestellt werden, dass keine russischen Agenten unter den Bewerbern sind.
So sehen CISOs die digitale Souveränität
Nur 4 von 10 Schweizer CIOs kennen ihre Software-Lieferkette wirklich
Cyberkriminelle geben sich in Microsoft Teams als IT-Support aus
Tor für Cyberkriminelle: Hacker klauen Daten des Schweizer Eishockeyverbands
Exeon-Lösung erkennt auffälliges Verhalten von KI-Agenten
OpenAI trainiert Frontier Models künftig ohne Internetzugang
Wie Harry Potter in 30 Sekunden hätte enden können
Von Nazi-Spionen bis zum Zodiac-Killer - KI mischt die Kryptoanalyse auf
1Password ermöglicht Log-ins für KI-Agenten - ohne Zugriff auf Passwörter