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it-sa 2022: Drei aktuelle Trends bestimmen die IT-Security

Uhr | Updated
von ESET

Auf der Sicherheitsmesse it-sa stehen für gewöhnlich die technischen Neuentwicklungen im Kampf gegen Cyberkriminalität im Vordergrund. Doch in diesem Jahr bestimmen die „weichen“ Faktoren den Takt. Die Auswahl der passenden Security-Philosophie steht ebenso im Vordergrund wie die Herkunft der Hersteller. Mehr denn je ist IT-Security Vertrauenssache. Thorsten Urbanski vom IT-Sicherheitsspezialisten ESET erläutert, was sich im Detail dahinter verbirgt.

Thorsten Urbannski, IT-Sicherheitsexperte, ESET Deutschland GmbH
Thorsten Urbannski, IT-Sicherheitsexperte, ESET Deutschland GmbH

TREND 1: Endpoint Detection and Response rückt immer mehr ins Rampenlicht - was steckt eigentlich dahinter?

Hackerattacken erfolgen in den seltensten Fällen „Knall auf Fall“. Frontalangriffe, wie sie noch vor wenigen Jahren die Regel waren, finden immer seltener statt. Denn die eingesetzten Security-Lösungen sind darauf bestens vorbereitet und wehren diese in den meisten Fällen ab. Je besser das anzugreifende Netzwerk jedoch abgesichert ist, desto intensiver müssen Cyberkriminelle nach Schwachstellen suchen. Das bedeutet für die Angreifer, vorab geeignete Wege finden zu müssen, um in der Organisation eine Basis für einen Angriff schaffen zu können. Dazu zählen beispielsweise Zugänge zu sensiblen Bereichen zu ergaunern oder scheinbar harmlose Dateien einzuschleusen, die erst im Zusammenspiel mit anderen ihre toxische Wirkung entfalten. Insbesondere, wenn Advanced Persistent Threats und Zero-Day-Exploits ins Spiel kommen, stossen klassische Sicherheitsprodukte an ihre Grenzen. Diese Gefahren können selten direkt, wie beispielsweise Malware, erkannt werden, verraten sich aber über ihre spätere Arbeitsweise im Netzwerk.

Abhilfe schafft das sogenannte „Endpoint Detection and Response“ mit seinen zwei wichtigen Einsatzzwecken. Zum einen soll damit der Endpoint geschützt werden („Detection“), auf dem die meisten Hacker-Aktivitäten stattfinden. Dort liegt ein Grossteil der schutzwürdigen Daten vor bzw. werden am Gerät zum Beispiel Passwörter oder Bankdaten eingegeben. Nicht zu vergessen, lauert am Endpoint einer der grössten Risikofaktoren, der Mitarbeiter. Zum anderen beschreibt „Response“, dass auf Anomalien sofort reagiert werden kann. Je nachdem kann das eine manuelle Reaktion eines IT-Sicherheitsexperten oder eine automatische, zuvor definierte Verhaltensweise sein.

Und genau auf diese Veränderungen an Dateien, Protokollen und ausgeführten Diensten springen die EDR-Lösungen beinahe in Echtzeit an – und könnten sofort überprüft werden. Zudem bieten sie eine weitere wichtige Einsatzmöglichkeit: Anhand von EDR können nach einer Cyberattacke forensische Untersuchungen eingeleitet werden. Ähnlich einem Mordfall in bekannten Krimis werden möglichst viele Informationen gesammelt und „Alibis“, in diesen Fällen die ordnungsgemässen Arbeitsweisen, überprüft. Administratoren erkennen dann zuverlässig, wie der Angriff ablief, welche Schwachstellen konkret ausgenutzt und welche Veränderungen im Netzwerk vorgenommen wurden. Dazu kann der Verantwortliche auf Informationen des Reputationssystems (wie z. B. ESET LiveGrid) zurückgreifen und/ oder anhand des MITRE ATT&CK Frameworks die Attacke nachvollziehen. 

TREND 2: EDR und Zero Trust werden oft in einem Atemzug genannt. Was verbindet die beiden Trendthemen?

Hinter Zero Trust steht die Idee einer konzeptionellen Leitlinie für alle IT-Security-Massnahmen, die auf Vorsicht und Skepsis beruht. Es handelt sich also nicht um eine Blaupause für ein IT-Sicherheitssystem oder eine technisch ausgefeilte Security-Lösung. Laut Forrester beruht die Prämisse von Zero Trust darauf, keiner Entität zu vertrauen, weder intern noch extern. Mit anderen Worten: „Vertraue nie, überprüfe immer“. Experten beschreiben Zero Trust als ein perimeterloses Modell. Dieses muss ständig aktualisiert werden, um Daten, Software und andere Anwendungen unabhängig von Nutzern, Standort oder Geräteart zu schützen. Ein wichtiger Bestandteil von Zero Trust ist dabei die kritische Sicht nach innen. Also, wer macht was und darf er das. Womit wir dann wieder beim Thema EDR wären. 

Wir haben ein Reifegradmodell entwickelt, das die unterschiedlichen Stufen und Massnahmen von Zero Trust anschaulich darstellt. Unser Ansatz besteht aus einer dreistufigen Pyramide. Je höher die Stufe ist, desto sicherer ist die Schutzwirkung – also „reifer“. Das Modell startet mit der Basisstufe „Grundschutz Plus“, die dem Prinzip des „Multi Secured Endpoint“ folgt. Diese eignet sich unabhängig vom individuellen Schutzbedarf für jede Organisation und sollte die Mindestanforderung jeder IT-Abteilung abbilden. Daran schliessen sich zwei Zero Trust-Stufen mit weiter steigenden Security-Massnahmen und -Diensten an.

Reifengradmodell
Reifegradmodell nach ESET

 

TREND 3: Kunden bevorzugen „Made in EU“

Aufgrund der Ereignisse rund um die Ukraine hat definitiv ein Umdenken eingesetzt – und ein regelrechter „Run“ auf Security-Unternehmen wie ESET begonnen. Natürlich sind die Qualität der IT-Sicherheitslösungen sowie die begleitenden Services immer noch die wichtigsten Faktoren bei der Auswahl des Herstellers. Aber: Immer mehr Unternehmen oder Verwaltungen hinterfragen die Herkunft der Sicherheitslösungen und schauen verstärkt auf das Label „Made in EU“. Ihnen stellt sich zwangsläufig die Frage: Ist der Hersteller des Malwareschutzes, den meine Organisation einsetzt, auch wirklich vollumfänglich vertrauenswürdig und vor allem für meine Sicherheit verlässlich? Wer garantiert mir, dass jeder Schadcode gefunden, Updates vollständig bereitgestellt und keine Hintertüren durch die Software geöffnet werden? Oder gar Regierungen im Hintergrund Druck ausüben und Backdoors einbauen lassen?

Die Herkunftsbezeichnung „Made in EU“ steht für eine Top-Qualität und die Einhaltung strikter Vorgaben. Insbesondere im Bereich der IT-Security sind Unternehmen aus der EU weltweit führend und bestechen zudem durch eines: Vertrauen der Kunden in die Technologie und den Schutz der Kundendaten. Mit diesem Vertrauenssiegel können sich europäische Hersteller von IT-Security-Lösungen von ausländischen Mitbewerbern abheben und zeigen, dass ihre Lösungen den strengen europäischen Datenschutzbestimmungen entsprechen. Das Siegel signalisiert nicht nur Vertrauen, sondern bringt Produkte und Technologien aus der EU in den Fokus von Wirtschaft und Government. So können beispielsweise Behörden bei Ausschreibungen davon ausgehen, dass eine mit dem Siegel „IT Security made in EU“ ausgezeichnete Lösung höchsten Anforderungen genügt. Organisationen und Anwender stellen damit sicher, dass sie auf die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der gekennzeichneten Technologien und Lösungen ebenso vertrauen können wie auf deren bedingungslose Gesetzeskonformität. Denn mit diesem Siegel verpflichten sich Hersteller mit Hauptsitz in der EU freiwillig dazu, dass ihre Security-Lösungen vertrauenswürdig sind, strengsten Datenschutzauflagen entsprechen und keinerlei versteckte Backdoors enthalten.

Einen Punkt möchte ich explizit hervorheben: Egal, ob beim Kampf gegen Malware staatlicher Behörden oder bei den Forderungen danach, bei der Entwicklung der Sicherheitssoftware „Hintertürchen“ offenzulassen – unverändert gilt: Die Sicherheit der Nutzer geht vor. Diese sogenannte „No backdoor guarantee“ gibt ESET all seinen Kunden. Auch dies sucht ausserhalb der Europäischen Union seinesgleichen.

Besuchen Sie uns auf der it-sa: https://www.eset.com/ch-de/itsa-2022

So kommen IT-Teams Hackern und Schwachstellen frühzeitig auf die Spur


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Über ESET
ESET ist ein europäisches Unternehmen mit Hauptsitz in Bratislava (Slowakei). Seit 1987 entwickelt ESET preisgekrönte Sicherheits-Software, die bereits über 100 Millionen Benutzern hilft, sichere Technologien zu geniessen. Das breite Portfolio an Sicherheitsprodukten deckt alle gängigen Plattformen ab und bietet Unternehmen und Verbrauchern weltweit die perfekte Balance zwischen Leistung und proaktivem Schutz. Das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetz in über 200 Ländern und Niederlassungen in Jena, San Diego, Singapur, Bournemouth, Sydney und Buenos Aires. 
 

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