Eidgenössisches Finanzdepartement soll Cyber-Kompetenzzentrum aufbauen
Der Bundesrat sucht eine Mrs. oder einen Mr. Cyber. Sie oder er soll das neue Kompetenzzentrum gegen Cyber-Risiken leiten.
Der Bundesrat hat entschieden, das geplante Kompetenzzentrum gegen Cyber-Risiken im Eidgenössischen Finanzdepartement anzusiedeln. Er reagiert so auf das Parlament, das den Ausbau der Cyber-Kompetenzen und die Schaffung klarer Strukturen forderte.
Dem Kompetenzzentrum soll ein hochrangig angesiedelter "Mr./Mrs. Cyber" vorstehen, wie es in der Mitteilung heisst. Die Person werde Aufgaben in der Bundesverwaltung koordinieren, Prävention fördern und Ansprechstelle für Anliegen von Wirtschaft und Kantonen sein. Darüber hinaus will der Bund die Kooperationen mit Wissenschaft und Forschung intensivieren.
Ein neuer Ausschuss werde sich mit Cyber-Sicherheit beschäftigen. Ihm sollen die Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD), des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport sowie des Justiz- und Polizeidepartements angehören.
Der Bundesrat beauftragte das EFD, offene Fragen rund um Schnittstellen und Zuständigkeiten zwischen den Bereichen Cyber-Sicherheit, -Strafverfolgung und –Defense zu klären. Es soll die Resultate der Abklärungen Ende Jahr zum Entscheid vorlegen.
Wie "Subscription Bombing" Sicherheitswarnungen verdeckt
Wie die SCSD 2026 digitale Souveränität sichtbar, vergleichbar und erlebbar machen
Apple schliesst bereits ausgenutzte Sicherheitslücke in Dynamic Link Editor
Set Phasers to Funk
ISE 2026: Deshalb sollte die AV-Branche IT-Sicherheit stärker fokussieren
Gefälschte KI-Extensions spähen 260'000 Chrome-User aus
Spam macht 2025 fast die Hälfte des E-Mail-Verkehrs aus
Update: Bund überarbeitet revidierte Überwachungsverordnungen
Wie Cyberkriminelle KI-Assistenten missbrauchen