Apple schliesst bereits ausgenutzte Sicherheitslücke in Dynamic Link Editor
Apple hat ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, um die aktiv ausgenutzte Schwachstelle "CVE-2026-20700" zu beheben. Die Lücke betrifft den Dynamic Link Editor "Dyld" in Apple-Betriebssystemen und ermöglichte Angreifern die Ausführung beliebigen Codes.
Apple hat eine Sicherheitslücke entdeckt und dafür nun die entsprechenden Updates bereitgestellt. Laut einer Sicherheitsmeldung des Konzerns wurde die Lücke bereits in einem "äusserst raffinierten Angriff gegen bestimmte Personen" ausgenutzt.
Die Schwachstelle CVE-2026-20700 erlaubt die Ausführung beliebigen Codes (Arbitrary Code Execution), wie "Bleepingcomputer" berichtet. Betroffen sei der Dynamic Link Editor "Dyld", den Apple in Betriebssystemen wie iOS, iPadOS und MacOS nutzt. Dyld ist dafür zuständig, dynamische Bibliotheken beim Start von Programmen zu laden und zu verknüpfen.
Der Konzern habe auch einen Bericht erhalten, demzufolge wurden in dem Vorfall auch die Sicherheitslücken CVE-2025-14174 und CVE-2025-43529 ausgenutzt. Diese habe Apple bereits im Dezember behoben, heisst es weiter.
Laut dem Unternehmen sind die iOS-Versionen vor iOS 26 von dem Angriff betroffen. Das Sicherheitsupdate steht nun für die folgenden Geräte zur Verfügung:
- iPhone 11 und neuer
- iPad Pro 12,9 Zoll (3. Generation und neuer)
- iPad Pro 11 Zoll (1. Generation und neuer)
- iPad Air (3. Generation und neuer)
- iPad (8. Generation und neuer)
- iPad mini (5. Generation und neuer)
Anfang Februar 2026 hat die Hackergruppe APT28 eine Sicherheitslücke in Microsoft-Office-Anwendungen ausgenutzt. Die Gruppe hatte es dabei auf europäische Ziele abgesehen. Hier können Sie mehr dazu lesen.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Wie sich Vorschussbetrüger Vertrauen erschleichen
Best of Swiss Web lädt zum Winner Talk
Sicherheitsverantwortliche aufgepasst! Check Point lädt zur Advantage in Bern am 9. Juni
EDR-Killer und Post-Quanten-Kryptografie verschärfen die Ransomware-Bedrohung
Die Post speichert digitale Briefe auf Google-Servern
BAG will US-Techkonzerne von Digitalisierungsprojekt ausschliessen
Was die Schweizer IT-Bedrohungslandschaft im April geprägt hat
Foxconn bestätigt Cyberangriff
Büsi in der Ecke, Büsi im Scheinwerferlicht