Homegate.ch warnt vor betrügerischen E-Mails in seinem Namen
Zurzeit sind betrügerische E-Mails im Namen von Homegate.ch im Umlauf. Die Immobilienplattform warnt vor den Phishing-Attacken und informiert über einige Merkmale, die auf den Betrug hinweisen.
Betrüger versuchen zurzeit, im Namen der Immobilienplattform Homegate.ch an Logindaten von Kundinnen und Kunden zu gelangen. Darüber hat das Unternehmen in einer Mitteilung informiert. Gemäss einem Blogeintrag von Homegate versuchen Angreifer in sogennanten Phishing-Nachrichten, das Vertrauen der Opfer zu gewinnen, indem sie bekannte Firmennamen erwähnen oder ähnlich aussehende Inhalte und Layouts verwenden. Diese Nachrichten fordern zu einer Aktion auf, wie etwa auf einen Link zu klicken oder seine Logindaten einzugeben. Folgende Indizien weisen laut Blog darauf hin, dass es sich um eine gefälschte E-Mail handelt:
Die E-Mail-Adresse des Absenders unterscheidet sich minimal von der originalen Adresse. (Beispiel: xx@homegates.ch anstatt xx@homegate.ch)
Der weiterführende Link unterscheidet sich von der richtigen URL. Auch wenn die gefälschte Website der echten von der Gestaltung her sehr ähnlich sehen kann, sieht man in der URL einen Unterschied.
Kundinnen und Kunden sollten per E-Mail oder Telefon keine persönlichen Login-Daten oder Passwörter bekanntgeben. Mitarbeitende von Homegate oder anderen seriösen Anbietern würden niemals dazu auffordern.
Auch Orthografie- oder Grammatikfehler in der E-Mail weisen auf einen Betrug hin.
Homegate.ch empfiehlt seinen Kundinnen und Kunden, ihr Passwort für die Website zu ändern. Die Immobilienplattform bittet darum, dass Kundinnen und Kunden verdächtige E-mails im Namen von Homegate an info@homegate.ch weiterleiten.
Wegen der Coronpandemie beschäftigen sich auch andere Unternehmen mehr denn je mit dem Thema Cybersecurity. Wie PwC in einer Befragung herausgefunden hat, steigen in Schweizer Unternehmen zurzeit entsprechende Budgets.
Von Nazi-Spionen bis zum Zodiac-Killer - KI mischt die Kryptoanalyse auf
Nach Angriff über PHP-Sicherheitslücke nehmen Betrüger Camper ins Visier
Exeon-Lösung erkennt auffälliges Verhalten von KI-Agenten
Tor für Cyberkriminelle: Hacker klauen Daten des Schweizer Eishockeyverbands
Wie Harry Potter in 30 Sekunden hätte enden können
1Password ermöglicht Log-ins für KI-Agenten - ohne Zugriff auf Passwörter
Nur 4 von 10 Schweizer CIOs kennen ihre Software-Lieferkette wirklich
So sehen CISOs die digitale Souveränität
Cyberkriminelle geben sich in Microsoft Teams als IT-Support aus