Kapo Zürich verhaftet mutmassliche ZKB-Erpresser
Vier Personen sollen versucht haben, eine Bitcoin-Zahlung von der ZKB zu erpressen. Die ZKB erstattete Anzeige, woraufhin die Kapo Zürich die Verdächtigen verhaftete.
Die Kantonspolizei Zürich hat vier Personen verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, die ZKB erpresst zu haben. Nach kurzen Ermittlungen konnte die Kapo Zürich die mutmasslichen Täter festnehmen, wie die Staatsanwaltschaft II und die Kantonspolizei Zürich in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.
Die Erpresser drohten damit, Kundendaten zu veröffentlichen, sofern die ZKB nicht bis Freitag, dem 6. September 2024, 61 Bitcoins überweise. 61 Bitcoins entsprechen rund 3 Millionen Franken. Um die Forderung zu untermauern, schickten die Erpresser einzelne Datensätze an einige Journalisten. Anstatt vor den Erpressern einzuknicken, erstattete die ZKB Anzeige.
Laut "SRF" konnte die Kapo die gestohlenen Kundendaten bei der mutmasslichen Täterschaft sicherstellen. Beim Vorfall handelte es sich laut ZKB nicht um einen Cyberangriff mit Datenabfluss. Die betroffenen Kundendaten gelangten nicht an die Öffentlichkeit und Kundengelder seien nicht gefährdet gewesen. Einer der Verhafteten sei bis 2023 ZKB-Mitarbeiter gewesen, schreibt "SRF".
Ein Datenleck gab es übrigens bei Fortinet. Ein Hacker stahl 440 GB Daten von einem Sharepoint-Server des Unternehmens. Mehr dazu lesen Sie hier.
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