Wie Swiss Post Cybersecurity Wissen für die Community zugänglich macht
Die Hack'Events von Swiss Post Cybersecurity lockten über 400 Gäste nach Zürich, Genf, Lugano und Luxemburg. Im Mittelpunkt standen aktuelle Cyberbedrohungen, praxisnahe Fachvorträge und der Austausch innerhalb der Security-Community.
Mit den Hack'Events 2026 hat Swiss Post Cybersecurity Fachleute, IT-Begeisterte und Studierende aus der Cybersecurity-Branche an vier Standorten zusammengebracht. Die Veranstaltungen in Zürich, Genf, Lugano und Luxemburg erfreuten sich mit über 400 Gästen einer sehr grossen Nachfrage, so dass zwei der Events ausgebucht waren. Zu den Sponsoren der Eventreihe gehörten HarfangLab als Hauptsponsor sowie Tenable, Vectra AI, Elastic, Splunk, YesWeHack und Ergon. Im Zentrum der Veranstaltungen standen aktuelle Entwicklungen in der Bedrohungslandschaft, technische Fachthemen und der Austausch innerhalb der Security-Community.
Den Auftakt bildeten jeweils Keynotes von Marcel Zumbühl, CISO der Schweizerischen Post, in Lugano und Luxemburg sowie der ehemalige Yahoo-CISO und Gründer von hacklore.org Bob Lord in Zürich und Genf. Ergänzt wurden die Keynotes durch Fachvorträge von Spezialistinnen und Spezialisten von Swiss Post Cybersecurity sowie Technologiepartnern. Das Programm deckte dabei ein breites Spektrum ab – von SOC- und CSIRT-Themen über Risk & Compliance bis hin zu Offensive Security und OT-Sicherheit. Laut Swiss Post Cybersecurity stiessen insbesondere der breite Themenmix sowie die Praxisnähe und das hohe technische Niveau der Präsentationen auf positives Echo.
Durch viele Vorträge zog sich zudem ein roter Faden: Die Bedrohungslage entwickelt sich rasant weiter. Entsprechend lag der Fokus vieler Referate auf Erfahrungen aus der Praxis und möglichen Gegenmassnahmen.
Neben den Fachreferaten boten die Hack'Events aber auch Gelegenheit zum Austausch mit Branchenkolleginnen und -kollegen, Technologiepartnern und Fachpersonen von Swiss Post Cybersecurity. Die Eventreihe knüpft damit an den Anspruch an, Security-Wissen möglichst breit und kostenlos zugänglich zu machen. Die Veranstaltungen griffen zudem das Motto "Taking cybersecurity seriously, but not ourselves" auf. Die Botschaft dahinter: Das Thema ist ernst – der Austausch darüber darf aber trotzdem unkompliziert und zugänglich bleiben.
Besonders in Zürich und Genf ging es auch ambitioniert tatkräftig zur Sache: Beim gemeinsam mit Vectra AI durchgeführten Capture-the-Flag-Wettbewerb tüftelten die Teilnehmenden an technischen Herausforderungen rund um die Erkennung hybrider Angriffe. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten Trophäen, die von CEO Paul Such höchstpersönlich auf einem 3D-Drucker gefertigt wurden.
Was die Schweizer Bedrohungslage prägt
Wer wissen wollte, welche Themen die Branche derzeit besonders beschäftigen, erhielt an den Hack'Events nicht nur in den Vorträgen Antworten. Vorgestellt wurde auch erstmals der Swiss Threat Landscape Report von Swiss Post Cybersecurity, der aktuelle Entwicklungen und Risiken für Schweizer Organisationen zusammenfasst.
Zu den Schwerpunkten gehören Phishing-Kampagnen, identitätsbasierte Angriffe, KI-gestützte Bedrohungen sowie gross angelegte Angreiferoperationen. Darüber hinaus enthält der Bericht Erkenntnisse aus dem SOC, aus Incident-Response-Einsätzen sowie aus Offensive-Security-Assessments von Swiss Post Cybersecurity. Ergänzt werden diese durch Empfehlungen zu Governance-Fragen, regulatorischen Anforderungen und organisatorischer Resilienz. Ziel ist es, Organisationen dabei zu unterstützen, ihre Sicherheitsmassnahmen weiterzuentwickeln und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberbedrohungen zu stärken.
Der Swiss Threat Landscape Report kann hier kostenlos bestellt werden: Swiss Threat Landscape Report
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