Universität Basel ernennt Professorin für Cybersecurity
Die Universität Basel hat eine neue Cybersecurity-Professorin: Isabel Wagner. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt beim Schutz der Privatsphäre und Datenschutztechnologien.
Der Universitätsrat der Universität Basel wählt Isabel Wagner zur Associate Professorin für Cybersecurity. Sie tritt die Stelle an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät im Departement Mathematik und Informatik per 1. September 2022 an, wie die Universität mitteilt.

Isabel Wagner wird Professorin für Cybersecurity an der Universität Basel. (Source: © Koen Mortelmans)
Isabel Wagner studierte Informatik und promovierte 2010 an der Universität Erlangen auf dem Gebiet der drahtlosen Netzwerke. Nach einem Aufenthalt als JSPS Postdoctoral Fellow an der Osaka University in Japan war sie als Dozentin an der University of Hull tätig, wie es weiter heisst. Nachdem sie 2015 an die De Montfort University in Leicester wechselte, wurde sie 2016 zur Senior Lecturer ernannt und 2019 zur Associate Professorin für Computer Science (Cybersecurity) befördert.
Wagner forscht zu den Themen Schutz der Privatsphäre und Datenschutztechnologien. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt gilt insbesondere dem Erforschen von Metriken, welche die Wirksamkeit von Schutzmechanismen quantifizierbar machen. Potenzielle Anwendungsfelder sind zum Beispiel Smart Citys, Fahrzeugnetzwerke, intelligente Stromnetze und die Genomforschung.
Übrigens: Welches im Juni die grössten IT-Bedrohungen für Schweizer Unternehmen waren, erfahren Sie im Bedrohungsradar von SwissCybersecurity.net.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Nach Angriff über PHP-Sicherheitslücke nehmen Betrüger Camper ins Visier
Tor für Cyberkriminelle: Hacker klauen Daten des Schweizer Eishockeyverbands
Nur 4 von 10 Schweizer CIOs kennen ihre Software-Lieferkette wirklich
OpenAI trainiert Frontier Models künftig ohne Internetzugang
Von Nazi-Spionen bis zum Zodiac-Killer - KI mischt die Kryptoanalyse auf
Exeon-Lösung erkennt auffälliges Verhalten von KI-Agenten
1Password ermöglicht Log-ins für KI-Agenten - ohne Zugriff auf Passwörter
Wie Harry Potter in 30 Sekunden hätte enden können
So sehen CISOs die digitale Souveränität