"Blick" warnt vor gefälschten "Blick"-Mails
Betrüger verschicken per E-Mail eine vermeintliche Umfrage, um an Daten von "Blick"-Lesenden zu kommen. Mit Logo und einem nicht existierenden Gewinn locken die Gauner ihre Opfer in die Falle.
Cyberkriminelle geben sich derzeit als "Blick" aus und senden Phishing-Mails an potentielle Opfer, wie die Zeitung warnt. Bewaffnet mit dem Logo des Mediums, einem Link zu einer Umfrage und einem Versprechen für einen 99-Franken-Gutschein landen betrügerische Mails im Posteingang. Im Mail schreiben die Betrüger, dass die Teilnahmefrist für die vermeintliche Umfrage "heute" enden würde, womit sie potentielle Opfer zusätzlich unter Druck setzen.
Der Kundendienst von "Blick" erhielt mehrere Meldungen zu den gefälschten Mails. Erkennen kann man die Fake-Mails laut "Blick" an der Verwendung des deutschen "ß" und an obskuren Absenderadressen, die unter anderem mit .jp enden. Was die Betrüger genau bezwecken, ist laut "Blick" unklar. Es sei aber wahrscheinlich, dass sie mit der gefälschten Umfrage Daten von Opfern sammeln wollen, um diese für spätere Angriffe zu verwenden. "Blick" ruft dazu auf, die Phishing-Mails als Spam zu markieren und zu löschen.
Apropos Phishing: Im Jahr 2023 erkannte das Bundesamt für Cybersicherheit mehr als 10'000 Phishing-Websites. Besonders häufig ahmten diese Websites der Post oder anderen Paketzustellern nach. Mehr dazu lesen Sie hier.
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