Betrüger geben sich als Twint aus und zocken Nutzer ab
Eine neue Betrugsmasche macht die Runde: Betrüger geben sich als Twint-Support aus und kontaktieren Nutzer über Whatsapp. Der Zahlungsanbieter warnt, niemals Accountdaten über Whatsapp zu teilen.
Eine neue Betrugsmasche unter dem Deckmantel des Bezahldienstes Twint macht aktuell die Runde. Wie "PilatusToday" berichtet, erhalten Opfer dabei eine Whatsapp-Nachricht von einem Geschäftsaccount, der sich als "Twint Betrugsabteilung" ausgibt.
Die Betrüger informieren mit Textnachrichten und Anrufen über vermeintliche ungewöhnliche Kontoaktivitäten. Anschliessend versuchen sie, an Login-Daten der potenziellen zu kommen. "PilatusToday" berichtet von einem Fall, in dem ein Opfer 600 Franken verlor.
Niemals Account-Daten teilen
"Wir kennen dieses Betrugsmuster, das auf sogenanntem "Social Engineering" auf diversen Kommunikationskanälen beruht", sagte Twint gegenüber dem Onlineportal mit. Eine Abzocke über die Bezahl-App funktioniere nur, wenn die Nutzerinnen und Nutzer vertrauliche Informationen herausgeben würden, heisst es weiter.
Twint warnt davor, vertrauliche Informationen wie beispielsweise Login-Daten, E-Banking-Details oder andere Sicherheitsinformationen an Dritte herauszugeben. Twint selbst frage nie nach solchen Informationen. Darüber hinaus würde sich die Bezahl-App nie über Whatsapp melden.
Cyberkriminelle nutzen gerne Twint für betrügerische Aktivitäten. Unlängst erhielten diverse Userinnen und User E-Mails, in denen sie aufgefordert wurden, ihr Twint-Konto via QR-Code zu verifizieren. Doch in Wahrheit handelt es sich um eine Phishing-Aktion, wie Sie hier nachlesen können.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Familiennotfall-Betrüger melden sich über iMessage
Bessere Entscheidungsgrundlagen zur Cybersicherheit in der Schweiz
Betrüger locken mit gefälschten BAG-Rückerstattungen
Update: Schweizer Zentrum für digitale Souveränität startet mit 31 Mitstreitern
Das unbeschwerte Leben von Personen, die keine News lesen
Wenn KI-Agenten zu viel dürfen – die "Rule of Two" als Sicherheitsleitlinie
Zahl behördlich angeordneter Antennensuchläufe steigt erneut deutlich
Ein Mülleimer - das wohl beste Requisit in Star Wars
Bug Bounty Switzerland treibt internationale Expansion voran