Samsung warnt vor kritischer Sicherheitslücke im Magicinfo Server
Eine hochriskante Sicherheitslücke klafft im Samsung Magicinfo Server und wird derzeit aktiv ausgenutzt. Samsung rät zur umgehenden Installation des aktuellen Sicherheitspatch, um Risiken einzudämmen.
Samsungs Security-Team hat vor einer kritischen Sicherheitslücke in seiner Digital-Signage-Lösung Magicinfo Server gewarnt. Die neu entdeckte Path-Traversal-Schwachstelle betrifft den Pfad "/MagicInfo/servlet/SWUpdateFileUploader" und soll potenziellen Angreifern den Zugriff auf die Systemrechte betroffener Server ermöglichen.
Cyberkriminelle nutzen die Sicherheitslücke laut Samsung bereits aktiv aus, nachdem ein sogenannter Proof-of-Concept-Code zuvor öffentlich gemacht wurde. Der am 8. Mai 2025 veröffentlichte Patch kann über die offizielle Samsung-Dokumentationsseite heruntergeladen werden und soll die erheblichen Sicherheitsrisiken minimieren.
Administratoren von Magicinfo Servern sollten auf Samsungs Anraten ihre Systeme umgehend aktualisieren, den neuen Patch installieren und ihre Server auf mögliche Kompromittierungen untersuchen. Zudem empfiehlt Samsung die Umsetzung bewährter Sicherheitsmassnahmen für Webserver.
Bei Samsungs Rivalen im Smartphone-Business, Apple, sind im Februar auch zwei kritische Sicherheitslücken aufgefallen. Lesen Sie hier mehr dazu.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Wie KMUs mit MDR ihre Cybersecurity stärken
Anthropic veröffentlicht versehentlich Quellcode seines KI-Entwicklertools
Ist dies das echte Leben oder doch nur Fantasie?
Appenzell Innerrhoden gibt sensible Daten an Medien weiter
Swisscom und Gritec partnern für cybersichere Industrieunternehmen
Update: Bund definiert mobiles Sicherheitskommunikationssystem als Schlüsselprojekt
Schwachstelle in ChatGPT ermöglicht Zugriff auf sensible Daten
Phisher zielen mit Fake-Bussen auf Kreditkartendaten ab
Wikipedia sperrt Artikel schreibenden KI-Agenten