Falsche Buchungs-Websites locken Feriengäste in die Falle
Cyberkriminelle erstellen falsche Buchungsplattformen, indem sie echte Inserate von Ferienunterkünften kopieren. Wer darauf hereinfällt, verliert nicht nur Geld, sondern steht am Ende auch ohne Unterkunft da.
Wer online nach einer idealen Ferienunterkunft sucht, sollte wachsam bleiben. In einer aktuellen Betrugsmasche täuschen Cyberkriminelle ihre Opfer nämlich mit gefälschten Buchungsplattformen, wie die Kantonspolizei Zürich auf "Cybercrimepolice.ch" warnt.
Gemäss Kapo locken die Betrüger potenzielle Opfer über Onlinesuchdienste oder andere Kanäle mit vermeintlich attraktiven und günstigen Ferienunterkünften. Sie imitieren dabei echte Inserate und erstellen authentisch wirkende Buchungs-Websites. Diese sollen laut Polizei Originalbilder, Beschreibungen und weitere Angaben aus legitimen Angeboten beinhalten.
Sobald Interessierte Kontakt aufnehmen und eine Unterkunft buchen würden, werde in der Regel eine Vorauszahlung verlangt. Die böse Überraschung folgt laut Kapo spätestens am Bezugstermin: Es liegt nämlich gar keine gültige Reservation vor. Anschliessend brechen die Betrüger den Kontakt meistens ab oder verlangen unter weiteren Vorwänden sogar zusätzliche Zahlungen, wie es weiter heisst.
Empfehlungen der Polizei
Die Polizei rät deshalb, zu prüfen, ob das Inserat auch auf seriösen Plattformen angeboten wird. Im Zweifelsfall sollte man keine sensiblen Daten angeben und bei den entsprechenden Unternehmen direkt nachfragen. Potenziell betrügerische Unterkunftsplattformen kann man zudem auf "Cybercrimepolice.ch" melden.
Wer dem Betrug bereits zum Opfer gefallen ist, soll laut Kapo umgehend die eigene Bank informieren und bei der örtlichen Polizeistelle Anzeige erstatten.
Im Januar hat die Kapo auch vor Betrug mit falschen Krypto-Registrierungen gewarnt. Cyberkriminelle geben sich dabei als Schweizer Institutionen aus. Lesen Sie hier mehr dazu.
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