Finma warnt vor Claude Mythos & Co.
Unkontrollierter Zugang zu KI-Modellen für die Cybersecurity-Branche könnte den Finanzplatz Schweiz gefährden. Die Finma warnt in Zusammenhang mit dem Anthropic-Modell Claude Mythos vor einem systemischen Risiko.
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) sieht KI-Modelle für die Cybersecurity-Branche kritisch. Gegenüber der Nachrichtenagentur "Bloomberg" (Paywall) warnt ein Sprecher der Behörde vor einem zu raschen Zugang zu KI-Modellen wie dem unlängst von Anthropic vorgestellten Claude Mythos.
"Die unkontrollierte und unmittelbare Verfügbarkeit von KI-Modellen wie Mythos würde als systemisches Risiko eingestuft werden", zitiert "Bloomberg" die Behörde. "In einem solchen Szenario könnten praktisch alle bestehenden Softwaresysteme gleichzeitig von einer Vielzahl bisher unbekannter Zero-Day-Sicherheitslücken betroffen sein, die sofort und mithilfe von KI ausgenutzt würden."
Noch begrenzt Anthropic den Zugang zu Claude Mythos. Allerdings soll es Unbefugten dennoch schon gelungen sein, das Modell anzuzapfen, wie Sie hier lesen können.
Übrigens ermahnte die Finma Schweizer Finanzinstitute unlängst, den Umgang mit digitalen Betrugsrisiken zu verbessern. Wo es hapert, lesen Sie hier.
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