Gobugfree baut Geschäftsleitung mit Ex-Glenfis-CEO aus
Gobugfree erweitert seine Geschäftsleitung. Dafür holt das Cybersecurity-Unternehmen André Tasca als Chief Revenue & Operations Officer an Bord. Tasca war zuvor CEO von Glenfis.
André Tasca, der ehemalige CEO von Glenfis, hat beim Schweizer Cybersecurity-Unternehmen Gobugfree angeheuert. Er übernimmt die neu geschaffene Position des Chief Revenue & Operations Officer. In dieser Funktion ist er Mitglied der Geschäftsleitung, wie der Anbieter von Bug-Bounty- und Vulnerability-Disclosure-Programmen sowie Sicherheitstests mitteilt.
Mit der Ernennung wolle das Unternehmen die Bereiche Vertrieb und Operations stärken und seine Organisation auf weiteres Wachstum ausrichten, heisst es in der Mitteilung. Tasca soll nun insbesondere Kundenorientierung, Vertrieb und operative Umsetzung enger miteinander verbinden. Die personelle Verstärkung stehe auch vor dem Hintergrund des wachsenden Kundenportfolios und der Weiterentwicklung des Leistungsangebots.
Bis Juli 2026 war Tasca CEO bei Glenfis. Diese Aufgabe hatte er Anfang des Jahres übernommen, wie Sie hier nachlesen. Davor verantwortete er bei Adnovum unter anderem als Head of Market Engagement die Marktbearbeitung und Neukundengewinnung, wie Gobugfree mitteilt. Ferner sammelte Tasca laut seinem Linkedin-Profil auch Erfahrungen bei SwissICT, Randstad, Lexmark und Faigle.

Christina Kistler, Co-CEO von Gobugfree. (Source: zVg)
"André bringt langjährige Erfahrung in Vertrieb, Führung und Unternehmensentwicklung mit. Gleichzeitig teilt er unseren Anspruch, Kunden zuzuhören, ihre Herausforderungen zu verstehen und gemeinsam wirksame Lösungen für ihre Cybersecurity zu entwickeln", sagt Christina Kistler, Co-CEO von Gobugfree. "Mit ihm stärken wir unser Team für die nächste Wachstumsphase, ohne dabei die Nähe zu unseren Kunden aus den Augen zu verlieren."
Parallel zum organisatorischen Ausbau wolle Gobugfree sein Cybersecurity-Portfolio weiterentwickeln. KI verändere auch die Art, wie Fachleute Schwachstellen suchen und bewerten, scheibt das Unternehmen. Deshalb setze es auf ein Zusammenspiel von Technologie, KI und menschlicher Expertise. Technische Systeme sollen laut Mitteilung Geschwindigkeit und Skalierbarkeit ermöglichen, während Security-Fachleute und Ethical Hacker die Ergebnisse einordnen und deren Qualität und Relevanz beurteilen sollen.
Eine Anfrage bei Glenfis bezüglich der Nachfolge von Tasca ist noch offen.
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