Microsofts neuer Dienst patcht Azure-VMs automatisch
Microsoft lanciert einen neuen Dienst, der automatisch Patches auf Azure-VMs einspielt. Derzeit gibt es ihn als Vorabversion. Er ist jedoch auf bestimmte Umgebungen beschränkt und wird nicht für VMs in produktiver Umgebung empfohlen.
Ein neuer Service von Microsoft könnte Administratoren von Cloud-Umgebungen entlasten. Der kürzlich lancierte Dienst spielt Patches auf virtuellen Maschinen (VMs) in der Azure-Cloud automatisch ein. Wenn aktiviert, überprüft der neue Dienst die VMs monatlich und bestimmt, welche Updates erforderlich sind. Dabei beschränkt er sich auf kritische und sicherheitsrelevante Patches. Diese werden dann automatisch heruntergeladen und ausserhalb der Spitzenzeiten sowie nach dem Prinzip der Erstverfügbarkeit eingespielt. Nach erfolgter Installation überprüft der Dienst die Integrität der virtuellen Rechner.
Zahlreiche Einschränkungen
Der Dienst ist als Vorabversion (bei Microsoft "öffentliche Vorschau" genannt) verfügbar. Derzeit funktioniert er nur für VMs, die aus einem von fünf möglichen Windows-Images erstellt wurden, und nicht für benutzerdefinierte Images. Auf dem virtuellen Computer muss der Azure-VM-Agent installiert sein, und der Windows-Update-Dienst muss ausgeführt werden.
Die Vorabversion werde ohne Vereinbarung zum Servicelevel bereitgestellt, schreibt Microsoft. Der Konzern weist zudem darauf hin, dass der Service nicht für produktive Workloads vorgesehen sei. Weitere Informationen sowie eine Anleitung zum Aktivieren stellt Microsoft auf der Produktseite zur Verfügung.
Seit einem Jahr bietet Microsoft eine Schweizer Cloud-Infrastruktur an. Marianne Janik ist Schweizer Country Managerin des Techkonzerns. Im Interview spricht sie über die Möglichkeiten der Schweizer Cloud. Ausserdem sagt sie, warum Windows heute nicht mehr das ein und alles ist, was die Innovation der öffentlichen Hand gefährdet und warum Microsoft die KMUs nun auf oberster Ebene betreut.
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