Ransomware-Angreifer erpressen Schweizer Industriefirma Griesser
Unbekannte attackierten die Schweizer Industriefirma Griesser mit der Ransomware Conti und forderten mehrere Millionen Franken an Lösegeld. Das Unternehmen will jedoch kein Geld an die Kriminellen auszahlen.
Der Schweizer Storenhersteller Griesser wurde Opfer einer Ransomware-Attacke. Wie "Inside IT" berichtet, soll der Angriff in der Nacht auf den 13. April 2021 entdeckt worden sein. Unbekannte sollen das System der Firma mit der Ransomware Conti angegriffen haben.
Die Täter hätten Systemdaten und andere Daten verschlüsselt und abgesaugt, wie Firmenchef Urs Neuhauser vom "St. Galler Tagblatt" zitiert wird. Auch eine Lösegeldforderung in Bitcoin im Wert von mehreren Millionen Franken hätten die Angreifer gestellt, das Unternehmen habe aber kein Geld bezahlt. Griesser habe ausserdem über funktionierende Back-ups aller verschlüsselten Daten verfügt.
Dass die Angreifer diese veröffentlichen, sei jedoch nicht ausgeschlossen. Die Firma nahm indes bereits wieder den Normalbetrieb auf.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den wöchentlichen Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Update: Berner Cybersicherheitsgesetz kommt im November
Dem Schweizer Cybernachwuchs fehlt es an KI-Kompetenzen
Kallax für Paarthurnax - Ikea sagt Unordnung in Skyrim den Kampf an
Zürcher Regierung soll Smartbrillen unter die Lupe nehmen
Was die Schweizer IT-Bedrohungslandschaft im August geprägt hat
Papers holt KI-Spezialisten zurück ins Team
Die "it-sa" 2026 bringt die Cybersecurity-Community nach Nürnberg
Cyberkriminelle phishen auf Whatsapp mit angeblichem Tanzwettbewerb
Windows verrät Apps das Alter ihrer Nutzer