Nachlassbetrug auf dem Vormarsch
Betrugsmaschen, bei denen Kriminelle grosse Erbschaften oder Spenden versprechen, häufen sich. Dabei setzen die Betrüger auf einen hohen Grad an Personalisierung.
Meldungen zu betrügerischen Schreiben, die eine hohe Erbschaft oder Spende versprechen, häufen sich. Dies berichtet die Kapo Zürich auf ihrem Portal "Cybercrimepolice.ch". Die Betrüger setzen dabei auf E-Mails, aber auch auf die Briefpost. Das Ziel des Schreibens sei, entweder an Geld oder eine Teilkopie eines Ausweises des Angeschriebenen zu kommen. Allenfalls haben die Betrüger bereits vorgängig recherchiert, sodass die Schreiben für die einzelnen Empfänger und Empfängerinnen personalisiert wurden, um leichter das Vertrauen der potenziellen Opfer zu erlangen.

(Source: Screenshot Cybercrimepolice.ch)
Die Polizei empfiehlt, solche Schreiben grundsätzlich zu ignorieren und in keinem Fall Geld oder amtliche Dokumente zu senden, wenn man bezüglich des Empfängers keine hundertprozentige Sicherheit hat.
Die vermeintliche Erbschaft eines bislang unbekannten Verwandten ist eine beliebte Masche bei Cyberkriminellen. Dabei fälschen sie teilweise ganze Anwaltskanzleiwebsites, um authentischer zu wirken. Mehr darüber lesen Sie hier.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Voicemail-Betrugsmasche setzt auf Microsoft-365-Look
Swisscom warnt jetzt vor verdächtigen Anrufen
Eset erzielt mehr Umsatz - aber weniger Gewinn
Swisscom trackt Interaktionen in Shops mit Kameras, Mikros und viel KI
Wie der Bund Innovation und Verteidigung zusammenbringen will
Check Point integriert OpenAI-KI in Sicherheitslösungen
OpenAI behebt Schwachstellen in Open-Source-Software mithilfe von KI
So trägt ein echter Gentleman ein Monokel ... und so lässt er es fallen
Wie sich eine Konversation mit ChatGPT manchmal anfühlt