Bund veröffentlicht neue Comics zu Gefahren im Cyberraum
Kryptowährungen, Verschwörungstheorien, Online-Challenges oder Handysucht - mit diesen und anderen Digitalthemen setzt sich die fiktive Familie Webster in ihren neuen Geschichten auseinander. Die vom Bund herausgegebenen Comics erscheinen nun in der 3. Staffel.
Seit 2015 erlebt die sechsköpfige Familie Webster immer wieder neue Abenteuer im und ums Internet. Ende Oktober 2022 ist die dritte Staffel der Comicserie erschienen. Darin befasst sich die fiktive Familie mit Themen wie Roaming, Investitionen in Kryptowährungen, Verschwörungstheorien im Netz, Online-Challenges oder der Abhängigkeit vom Handy, wie die Bundesverwaltung mitteilt.
Die Geschichten entstanden in einer Zusammenarbeit des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom), der Plattform Jugend und Medien des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) sowie des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC). Für die Visualisierung habe man mit dem Schweizer Illustrator Matthias Leutwyler zusammengearbeitet, schreibt das Bakom weiter.
Die Comics seien Teil einer Präventionskampagne zur Sensibilisierung der Schweizer Bevölkerung für die alltäglichen Herausforderungen in der digitalen Welt. Die Geschichten können im Schulunterricht, aber auch privat eingesetzt werden. Laut der Mitteilung fördern sie die Diskussion mit Jugendlichen rund um den digitalen Alltag und bieten praktische Ratschläge.
Die Comics seien schon zu Tausenden in Schweizer Schulen verteilt worden - und nicht nur dort. Die ersten beiden Ausgaben gibt es auch auf Rumänisch und werden in Rumänien in der Präventionsarbeit eingesetzt, wie der Bund schreibt.
Ab dem 9. November können die neuen Abenteuer der Familie Webster auf Papier in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch und Englisch gratis beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) bestellt werden. Jetzt schon findet man die Geschichten auch online unter "www.websters.swiss". Zudem werden sie auf Instagram veröffentlicht. Dort ist übrigens seit Oktober 2022 auch der Bundesrat aktiv, wie Sie hier erfahren.
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