René Bodmer von Kaspersky im Podium

Wie der Channel von Awareness-Trainings profitiert

Uhr
von Coen Kaat

Mit Awareness-Trainings können Unternehmen ihre Mitarbeitenden für Cybergefahren sensibilisieren. Gamification statt Frontalunterricht soll das Engagement erhöhen. Wo die Möglichkeiten und wo die Grenzen sind, sagt René Bodmer, Head of B2B Switzerland & Austria bei Kaspersky.

René Bodmer, Head of B2B Switzerland & Austria bei Kaspersky. (Source: zVg)
René Bodmer, Head of B2B Switzerland & Austria bei Kaspersky. (Source: zVg)

Wie viel Gamification verträgt ein Awareness-Training?

René Bodmer: Bei einem Awareness-Training muss es eine Balance zwischen vermittelten Inhalten und spielerischen Elementen geben. Denn die Mitarbeitenden sollten sich trotz Gamification auf das Wesentliche konzentrieren können, nämlich den sicheren Umgang mit Daten und Systemen erlernen, beziehungsweise das schon bestehende Wissen dazu festigen. Gibt es zu viele Details im Game selbst, kann dies vom Inhalt ablenken.

Was sind die Vorteile eines gamifizierten Trainings?

Anders als bei Schulungen, die als Frontalunterricht stattfinden, ist die Aufmerksamkeitsspanne der Mitarbeitenden durch Gamification signifikant höher. Diese Art von Trainings vermittelt Inhalte informativ, unterhaltsam und vor allem interaktiv. Dabei werden Szenarien verwendet, die in der realen Welt auch wirklich so vorkommen. Die Mitarbeitenden lernen also anhand der Praxis und nicht der Theorie. Gamification fördert die kognitiven, sozialen, emotionalen und kreativen Fähigkeiten, wodurch Gelerntes besser im Gedächtnis bleibt. Zudem motivieren die gemachten Fortschritte, beispielsweise über Bestenlisten. Gleichzeitig lassen sich kurze Lerneinheiten gut in den Arbeitsalltag integrieren.

Was ist der Schlüssel zum Erfolg bei Awareness-Trainings?

Es ist wichtig, ein Schulungsangebot zu bieten, das auf den neuesten Techniken und Technologien basiert und nur relevante und aktuelle Inhalte vermittelt. Effektive Trainings bestehen aus unterschiedlichen Komponenten, berücksichtigen die menschliche Natur und sorgen dafür, dass erworbene Fähigkeiten verinnerlicht werden. Dafür ist ein kontinuierlicher Lernzyklus in homöopathischen Dosen nötig, der aus Einbindung beziehungsweise Motivation der Mitarbeitenden, Selbstreflexion, Lernen, Festigung des Gelernten und Wiederholung besteht.

Welche Möglichkeiten bieten sich dem Channel bei dem Thema?

Die Awareness-Trainings sind der perfekte Türöffner für den Ausbau bei Bestandskunden und die Gewinnung von Neukunden. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Schulungsanbietern haben Channelpartner den Vorteil, dass sie durch zusätzliche Dienstleistungen einen persönlichen Support und fundierte Security-Lösungen anbieten können als nur die Trainings an sich. Entsprechende Plattformen bieten MSP-Funktionalitäten an und sind mehrmandantenfähig, dadurch können Partner die Trainings als eigenen Service anbieten und es ergeben sich unzählige Upselling- und Cross-Selling-Möglichkeiten.

Die Antworten der weiteren Teilnehmenden des Podiums:

Webcode
DPF8_275494

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