Datenabfluss bei Snowflake betrifft weit über 100 Unternehmen
Nach Ticketmaster bestätigt nun auch Pure Storage, Opfer der Snowflake-bezogenen Datenverletzungen geworden zu sein. Das Unternehmen für Speicherlösungen betont, dass keine Kundendaten kompromittiert wurden.
Ein Datenabfluss beim US-amerikanischen Softwareunternehmen Snowflake betrifft mehr Kunden als zunächst angenommen. Unlängst bestätigte Pure Storage, Opfer von Datenverletzungen im Zusammenhang mit dem Vorfall geworden zu sein. In einer Sicherheitsmitteilung heisst es, man habe auf das Ereignis reagiert. Das Unternehmen überwache weiterhin die Systeme der Kunden und habe bisher nichts Bedenkliches gefunden, teilt Pure mit.
Der Anbieter von All-Flash-Speicherlösungen berichtet von einem einzelnen Snowflake-Datenanalyse-Bereich, der kompromittiert wurde, ohne weitere Hintergründe zu nennen. "The Register" zitiert aus einem Bericht von Mandiant, das den Datenabfluss untersuchte. Das Unternehmen berichtet von 165 Snowflake-Konten, von denen Daten abgeflossen sein sollen. Bei allen sei die Multi-Factor-Verifizierung deaktiviert gewesen. Als Urheber der Datenverletzung nennt Mandiant die Hackergruppe UNC5537.
In der Sicherheitsmitteilung erwähnt Pure Storage, dass die betroffenen Daten Informationen wie Unternehmensnamen, LDAP-Benutzernamen, E-Mail-Adressen und Software-Versionen enthielten, aber keine Passwörter oder kritische Kundendaten.
Ein weiteres prominentes Opfer des Snowflake-Datenabflusses ist Ticketmaster. Mutmasslich erbeuteten Hacker Daten einer halben Milliarde Nutzenden der Ticket-Plattform. Mehr dazu lesen Sie hier.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Best of Swiss Web 2026: Das war der Jurytag
Typisch Männerfreundschaften
Wie man mit Fake-Profilen umgehen soll
Wo sind die 17 Millionen Walhai-Babys?
Petition fordert stärkere Plattformregulierung gegen betrügerische Werbung
Update: Microsoft erweitert Sovereign-Cloud-Angebot mit Offline-Modus
Android-User warnen vor Googles geplanter Entwicklerverifizierung
Cyberangriffe in 2026 - automatisiert, identitätsbasiert und KI-beschleunigt
Heimliche Spyware Predator macht iPhones zu ihren Augen und Ohren