KI-überwachte Mitarbeitende sind weniger produktiv
KI-Mitarbeiterüberwachung kann sich negativ auf die Produktivität und Zufriedenheit der Angestellten auswirken. Zu diesem Schluss kommen zwei Forscherinnen der Cornell University nach Tests mit 1200 Teilnehmenden.
An der Cornell University haben die Forscherinnen Rachel Schlund und Emily Zitek untersucht, wie sich die Implementierung von KI bei der Überwachung der Mitarbeitenden auf diese auswirkt. Die Studie mit 1200 Teilnehmenden kommt zum Schluss, dass solche Überwachungsinstrumente zu einem gefühlten Verlust an Autonomie bei Mitarbeitenden führen.
Speziell KIs, die körperliche Aktivitäten, Gesichtsausdrücke, Tonfall und die Kommunikation der Mitarbeitenden verfolgen führen zu diesem Ergebnis, wie der "Pressetext" schreibt. Mitarbeitende, die in den Tests durch KI überwacht wurden, beschwerten sich öfter, waren weniger produktiv und waren eher bereit zu kündigen als Mitarbeitende, die von anderen Menschen kontrolliert wurden.
Unterstützung durch KI führt zu mehr Akzeptanz
Unternehmen können die Akzeptanz der Mitarbeitenden gegenüber KI-Überwachung laut der Studie jedoch erhöhen. Dafür müssen die überwachten Arbeitnehmenden das Gefühl haben, dass sie von KI-Tools unterstützt werden.
"Wenn Künstliche Intelligenz und andere fortschrittliche Technologien zu Entwicklungszwecken eingesetzt werden, gefällt es den Menschen, dass sie daraus lernen und ihre Leistung verbessern können", sagt Emily Zitek. "Das Problem tritt auf, wenn sie das Gefühl haben, dass die Bewertung automatisch erfolgt, direkt aus den Daten, und sie nicht in der Lage sind, sie in irgendeiner Weise zu kontextualisieren."
Generative KIs überzeugen Hersteller übrigens noch nicht ganz. Eine Studie von Lucidworks fand heraus, dass sich viele Hersteller Sorgen bei den Bereichen Sicherheit, Reaktionsgenauigkeit und Kosten machen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können
Update: Binance-User ziehen mehrere Milliarden US-Dollar an Kryptovermögen ab
Oracle und OpenAI partnern für bessere Schwachstellenerkennung
Update: Angriffe auf Kühlanlagen treffen weitere Supermärkte - auch Coop im Visier
IT-SA plant nach Besucherrekord zusätzliche Halle und neuen Markenauftritt
Schweizer Tech-Dienste dürfen Daten mit europäischen Strafverfolgern teilen
Daten von 41'500 Personen bei Waadtländer Schulen gestohlen
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
Cyberkriminelle bauen KI-Parasiten, der LLMs kapert und kontrolliert