Erfahrene Führungskraft gesucht

Update: Zug sucht Leitung für kantonales Kompetenzzentrum Cybersicherheit

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von Andreas Huber und Filip Sinjakovic und jor, rja

Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zug sucht eine erfahrene Führungsperson für das kantonale Kompetenzzentrum für Cybersicherheit. Sie soll das neu zu schaffende Zentrum aufbauen, leiten und weiterentwickeln.

Im Hintergrund des Bildes ist ein Arbeitsplatz mit Monitor. Im Vordergrund und transparent hat es mehrere vernetzte Vorhängeschlösser.
(Source: Pixels Hunter / stock.adobe.com)
(Source: Pixels Hunter / stock.adobe.com)

Update vom 24.08.2026: Der Kanton Zug sucht eine Leitung für sein kantonales Kompetenzzentrum Cybersicherheit (KKC). Die Stelle umfasst die Gesamtverantwortung für den Aufbau und Betrieb des neuen KKC, wie es in der Stellenausschreibung heisst. Der Stellenantritt soll per sofort oder nach Vereinbarung erfolgen. 

Zu den weiteren Aufgaben der KKC-Leitung gehören gemäss Ausschreibung unter anderem die Steuerung des Leistungsportfolios, bei der insbesondere Prävention, Sensibilisierung, KMU-Unterstützung und Partnerschaften im Fokus stehen. In ihren Bereich fallen auch die Personalverantwortung sowie die Zusammenarbeit mit der Sicherheitsdirektion, der Polizei und politischen Gremien. 

Gesucht wird eine Führungsperson mit Hochschulabschluss (FH/Uni/ETH) in Informatik, Cybersecurity, Wirtschaftsinformatik oder vergleichbaren Fachrichtungen. Der Kanton Zug wünscht sich mehrjährige Führungserfahrung und mehrjährige Erfahrung im Bereich Cybersicherheit. Zum Wunschprofil zählen auch ein starkes Netzwerk, ausgeprägte Sozialkompetenzen sowie Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten. Laut Ausschreibung soll die gesuchte Person zudem unternehmerisches Denken, hohe Eigeninitiative und Durchsetzungsstärke sowie eine teamübergreifende Arbeitsweise mitbringen. 

 

Originalmeldung vom 15.08.2025: 

Zuger Regierungsrat stellt Cybersicherheitsinitiative vor

Der Kanton Zug will auf zunehmende Cyberbedrohungen durch die fortschreitende Digitalisierung mit der Cybersicherheitsinitiative Zug (CSI) reagieren. Der Regierungsrat hat dem Kantonsrat daher entsprechende Vorschläge unterbreitet, wie es in einer Mitteilung heisst. Damit sollen staatliche Institutionen, Unternehmen und die Bevölkerung besser vor digitalen Gefahren geschützt werden.

Kantonales Kompetenzzentrum als Herzstück

Den zentralen Teil der CSI soll ein kantonales Kompetenzzentrum für Cybersicherheit (KKC) bilden. Dieses verfolge vier Hauptziele, nämlich die Aufklärung der Bevölkerung zu Risiken im Cyberraum, die Unterstützung von Zuger KMUs bei der Steigerung ihrer Cyberresilienz, die Vernetzung und Koordination von privaten und öffentlichen Partnern sowie die Förderung des Kantons Zug als Wirtschafts- und Forschungsstandort. "Cybersicherheit ist für den Kanton Zug weit mehr als nur eine technische Frage. Sie ist eine grundlegende Voraussetzung für das Vertrauen in die Digitalisierung, für das Funktionieren unserer staatlichen Institutionen und für den Schutz der Bevölkerung", lässt sich Regierungsrätin und Sicherheitsdirektorin Laura Dittli in der Mitteilung zitieren.

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Laura Dittli, Regierungsrätin und Sicherheitsdirektorin des Kantons Zug. (Source: zg.ch)

Zusammenarbeit mit ausserkantonalen Partnern

Wie es weiter heisst, soll die nachhaltige Umsetzung der CSI durch die Zusammenarbeit mit Institutionen ausserhalb des Kantons gelingen. Dazu gehören neben dem Bundesamt für Cybersicherheit und dem Nationalen Testinstitut für Cybersicherheit NTC auch die ETH Zürich und die Hochschule Luzern. Mit Letzterer kooperiert der Kanton Zug bereits seit 2023 im Rahmen des Projekts ITSec4KMU, um die Cybersicherheit von KMUs zu stärken. Damit strebe der Regierungsrat "maximale Wachstumsimpulse für den Wirtschafts- und Forschungsraum Zug" an, wodurch Sicherheit, Resilienz und Standortattraktivität des Kantons gesteigert werden sollen.

Die CSI soll nach Abschluss der politischen Beratungen bis Mitte 2026 umgesetzt werden. Von 2026 bis 2030 plant der Regierungsrat jährliche Ausgaben von rund 9 Millionen Franken für die Umsetzung der Initiative.

 

Viele Schweizer Gemeinden hadern übrigens mit ihrer Cybersicherheit. Nur etwas mehr als die Hälfte verfügt etwa über Notfallpläne im Falle eines Cyberangriffs. Mehr dazu können Sie hier lesen.

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