Globaler Integrationspartner

IBM schliesst sich der SCION Association an

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von René Jaun und tse

Die SCION Association erhält mit IBM ein prominentes Mitglied. Der Tech-Konzern soll als globaler Service-Integrator des in der Schweiz entwickelten sicheren Datenprotokolls agieren.

(Source: pch.vector / Freepik.com)
(Source: pch.vector / Freepik.com)

IBM wird Mitglied der SCION Association. Der Tech-Konzern hat in der Organisation den Supporter-Status - das sei die höchste Mitgliedstufe, wie die SCION Association mitteilt. Laut der Website scheint IBM in der Tat aktuell auch das einzige Unternehmen auf dieser Stufe zu sein. Demnach bezahlen Support-Member einen Mitgliederbeitrag zwischen 80'000 und 300'000 Franken und erhalten dafür unter anderem dedizierte Unterstützung beim Marketing, das Recht auf Mitgliedschaft in den Normungs- und Umsetzungsausschüssen sowie Vergünstigungen bei der Zertifizierung.

IBM erkenne die Notwendigkeit höherer Sicherheit und Resilienz in digitalen Ökosystemen geschäftskritischer Branchen und werde als globaler Service-Integrator im SCION-Ökosystem agieren, heisst es in der Mitteilung. IBM und Anapaya, der kommerzielle Anbieter von SCION-basierten Lösungen, wollen zudem gemeinsame Go-To-Market-Aktivitäten initiieren.

In der Mitteilung zeigt sich die SCION Association erfreut über die Unterstützung durch den globalen Tech-Riesen. Co-CEO Luzius Cameron kommentiert: "Mit dem Beitritt von IBM zur wachsenden Mitgliedergemeinschaft der Organisation sind wir besser denn je aufgestellt, um weltweit etwas zu bewirken - insbesondere bei geschäftskritischen Diensten und Anwendungen."

Erfunden an der ETH

SCION steht für "Scalability, Control, and Isolation on Next-Generation Networks". Die Technologie wurde von Informatikern der ETH Zürich entwickelt, unter der Leitung von Adrian Perrig. Auch eine Open-Source-Community von Softwareentwicklern aus Industrie und Wissenschaft wirkte dabei mit. Das SCION-Protokoll garantiert, dass die Daten jeweils über die effizientesten und vertrauenswürdigsten Routen fliessen, und die Technologie kann gleichzeitig zur heutigen Internet-Infrastruktur betrieben werden. Im Gegensatz zum bestehenden Internet kann der Absender die gewünschten Datenpfade jedoch selbst bestimmen und behält dadurch die vollständige Kontrolle über den Datenfluss. Hier erfahren Sie mehr über SCION.

 

Die SCION Association wurde Anfang 2023 gegründet mit dem Ziel, der Technologie zum Durchbruch zu verhelfen.

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