Bug Bounty Switzerland heisst künftig Signalfisher
Bug Bounty Switzerland richtet sich neu aus und verpasst sich dafür einen neuen Namen: Signalfisher. Der Fokus soll auf kontinuierliche, KI-orchestrierte Sicherheitstests liegen.
Bug Bounty Switzerland ist vorbei - das Security-Unternehmen heisst nämlich neu Signalfisher. Das Unternehmen um CEO Sandro Nafzger nahm 2020 den Betrieb auf mit der Absicht, Bug-Bounty-Programme in der Schweiz etablieren. Bug Bounty Switzerland entstand damals aus einem Zusammenschluss von Bug-Jägern der Post und Swisscom, wie Sie hier nachlesen können.
Seitdem hat sich die Positionierung des Unternehmens "bedeutend verändert", wie das Unternehmen nun mitteilt. Der neue Name, Signalfisher, soll dies ausdrücken. Rechtsträger, Unternehmens-Identifikationsnummer und bestehende Vertragsverhältnisse blieben aber unverändert. Das Unternehmen will mit dem neuen Namen nun die Skalierung und Internationalisierung des Geschäfts vorantreiben.

Sandro Nafzger, CEO und Mitgründer von Signalfisher. (Source: zVg)
Im Zentrum der Neupositionierung stehen kontinuierliche, durch KI orchestrierte Sicherheitstestprogramme, wie das Unternehmen schreibt. Es grenzt diesen Ansatz von einzelnen Penetrationstests ab, die lediglich eine Momentaufnahme der Angriffsfläche lieferten. Die von menschlichen Cybersecurity-Spezialisten entwickelten Programme würden hingegen konstant Daten liefern und sich zudem an Veränderungen der Angriffsfläche, neue externe Bedrohungen sowie Erkenntnisse aus vorangegangenen Tests anpassen.
KI sei auch nötig in der heutigen Zeit. "Das Zeitfenster zwischen Bekanntwerden und der ersten Ausnutzung einer Schwachstelle ist heute auf wenige Stunden geschrumpft", sagt Nafzger. "Die heute in Organisationen und Unternehmen vorhandenen Prozesse zur Erkennung von Schwachstellen können bei diesem Tempo nicht mehr mithalten."
Der neue Markenauftritt dreht sich um einen an den Eisvogel (Englisch: Kingfisher) angelehnten Vogel als Symboltier, wie es in der Mitteilung heisst. Der Vogel stehe für Schnelligkeit, Präzision und Intelligenz. Das zuvor mehrheitlich schwarze Farbkonzept wird neu von Türkis dominiert.
Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Bug Bounty Switzerland hat sich im April in einer Series-A-Finanzierungsrunde rund 12 Millionen Franken gesichert. Das Kapital soll in die internationale Expansion des Cyber Resilience Shield fliessen, einer KI-gestützten Plattform zum Schutz von Unternehmenssystemen, wie Sie hier nachlesen können.
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