BFH-Spin-off entwickelt Schutz gegen Malware
Zwei Forscher der Berner Fachhochschule haben eine Software zum Aufspüren von Malware entwickelt. Das Tool wollen sie über ihr eigenes Unternehmen Threatray vertreiben.
Endre Bangerter und Jonas Wagner von der Berner Fachhochshule (BFH) haben eine Software zum Erkennen von Malware entwickelt. Wie die BFH mitteilt, sind die beiden Forscher Mitglieder des Teams der Research Institute for Security in the Information Society (RISIS). Die von ihnen entwickelte Technologie solle die Möglichkeiten zum Aufspüren von Schadsoftware wesentlich verbessern.
Cyberkriminelle entwickelten ständig neue Schadsoftware, um nicht entdeckt zu werden. Einzelne, sehr spezifische Komponenten dieser Programme hätten sie aber meistens bereits zuvor verwendet, erklärt Bangerter. "Findet man diese Komponenten, erhält man wichtige Hinweise auf den Urheber und gewinnt wertvolle Zeit beim Ergreifen von Gegenmassnahmen."
Automatische Analyse von Samples
Die Manuelle Analyse verdächtiger Software sei jedoch sehr aufwändig und teuer. "Unser Tool kann die Korrelationen von einer Vielzahl von Samples automatisch und in kürzester Zeit prüfen", erklärt Wagner die eigentliche Innovation der Entwicklung.
Um ihre Technologie auf den Markt zu bringen, haben die beiden Forscher das Unternehmen Threatray gegründet. Zusammen mit ihrer Entwicklung wollen Bangerter und Wagner auch den dazu nötigen Service und Kundendienst anbieten. Mittelfristig sollen bei Threatray vier bis acht Arbeitsplätze entstehen.
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