Fortinet warnt vor kritischer RCE-Schwachstelle in Forticlient
In der Endpoint-Management-Anwendung Forticlient klafft eine kritische Sicherheitslücke, die Angriffe mit Remote-Code-Ausführung ermöglicht. Hersteller Fortinet stellt einen Patch zur Behebung der Schwachstelle bereit.
Fortinet hat eine kritische Sicherheitswarnung herausgegeben. Sie betrifft die Endpoint Management Software Forticlient und könnte es Angreifern ermöglichen, Code auf betroffenen Systemen auszuführen und so unter Umständen Server zu übernehmen. Entdeckt und gemeldet hätten die Schwachstelle das britische National Cyber Security Centre (NCSC) sowie Fortinet-Entwickler Thiago Santana, teilt Fortinet mit - den entsprechenden Patch stellt der Hersteller zum Download bereit.
Die Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2023-48788 ist eine SQL-Injection-Schwachstelle in der Komponente DB2 Administration Server. Sie betrifft die Forticlient-EMS-Versionen 7.0 (7.0.1 bis 7.0.10) und 7.2 (7.2.0 bis 7.2.2). Fortinet macht keine Angaben darüber, ob die Schwachstelle bereits ausgenutzt wurde.
Im vergangenen Februar patchte Fortinet übrigens gleich vier kritische Sicherheitslücken, zwei davon im Betriebssystem FortiOS, zwei weitere in der IT-Security-Lösung FortiSIEM. Lesen Sie hier mehr dazu.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Spionage-Tool "Darksword" gefährdet Millionen iPhones
INP Schweiz meldet Cyberangriff
Infoguard steigert Umsatz und baut Deutschlandgeschäft aus
Betrüger nutzen Not Stellensuchender aus
Wenn Natur keine Gnade kennt
Einladung zum Webinar: KI - alle sprechen über das "Was" - wir sprechen über das "Wie"
KI-Agent von Meta löst kritischen Sicherheitsvorfall aus
Massgeschneiderte KI-Anwendungen fordern die Cyberabwehr heraus
Cybergauner heben Ricardo-Betrügereien auf die nächste Stufe