Behördenlogin Agov gewinnt schweizweit an Popularität
Seit August 2026 nutzen über zwei Millionen Menschen das Behördenlogin Agov. Dieses bietet Zugang zu digitalen Dienstleistungen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Ein öffentliches Bug-Bounty-Programm soll die Sicherheit der Plattform gewährleisten - Teilnehmende fanden bereits 26 Schwachstellen.
Das Schweizer Behördenlogin Agov hat im August 2026 die Marke von zwei Millionen Nutzerkonten überschritten. Die von der Bundeskanzlei geführte Plattform ist seit Anfang 2024 in Betrieb und soll der Bevölkerung einen einfachen und sicheren Zugang zu digitalen Dienstleistungen wie etwa der Steuererklärung ermöglichen. Mittlerweile bieten abgesehen vom Bund auch 14 Kantone sowie einzelne Gemeinden - darunter die Stadt Zürich - Dienstleistungen über Agov an, wie die Bundeskanzlei mitteilt.
Die Zunahme an Nutzerkonten sei auch auf die Umstellung des CH-Logins auf Agov zurückzuführen. Aktuell verbleiben laut Mitteilung noch rund 2,7 Millionen CH-Login-Konten, die bis Ende 2027 zu Agov migriert werden sollen.
Die Bundeskanzlei entwickle Agov sowie die zugehörige App ständig weiter. So soll man ab der nächsten Version direkt in der App ein Konto erstellen können. Gemäss Mitteilung soll die App zudem bis spätestens Ende 2026 auch auf Geräten verfügbar sein, die alternative Betriebssysteme auf Basis von Android verwenden.
Seit Dezember 2025 gibt es ein öffentliches Bug-Bounty-Programm, in dessen Rahmen ethische Hackerinnen und Hacker in Agov einzudringen versuchen, um Sicherheitslücken aufzuspüren. Die 156 Teilnehmenden machten bisher 26 Schwachstellen ausfindig, die anschliessend behoben wurden, wie es in der Mitteilung heisst. Dafür habe die Bundeskanzlei Prämien in der Höhe von insgesamt 17'000 Franken ausbezahlt.
Auch Microsoft hat ein Bug-Bounty-Programm, das in den vergangenen zwölf Monaten so erfolgreich war wie nie zuvor. Lesen Sie hier mehr dazu.
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