Futurae will in Europa weiter wachsen
Das Schweizer Start-up Futurae hat eine neue Kapitalspritze erhalten. Damit will das Unternehmen, das eine Plattform zur Multi-Faktor-Authentifizierung betreibt, weiter in den europäischen Markt vordringen, wo es jetzt schon viele Bankkunden hat.
Das ETH-Spin-Off Futurae hat in einer Finanzierungsrunde 5 Millionen Franken eingesammelt. Investiert haben der Finanzdienstleister Euroclear sowie seine bisherigen Geldgeber, darunter Axa Venture Partners und die Zürcher Kantonalbank, heisst es in der Mitteilung. Bereits 2018 schloss Futurae eine Finanzierungsrunde erfolgreich ab. Damals sammelte das Start-up 2 Millionen Franken ein.
Das 2016 gegründete Unternehmen hat eine benutzerfreundliche und robuste Multi-Faktor-Authentifizierungsplattform entwickelt, die unter anderem die Umgebungsgeräusche des Nutzers analysiert, um die Sicherheit zu erhöhen. Aktuell habe Futurae mehr als 100 Bankkunden. Zudem nutzt auch Six die Authentifizierungslösung, und bei Swisscom ist sie Bestandteil der MobileID-App.
Laut Mitteilung will Futurae das Geld aus der Finanzierungsrunde nutzen, um in den europäischen Bankenmarkt zu expandieren. Aktuell hat das Unternehmen bereits Kunden in Frankreich, Deutschland und Österreich. Darüber hinaus wird das Unternehmen seine Plattform weiterentwickeln und mit maschinellen Lernfunktionen für eine schnellere und genauere Betrugserkennung aufrüsten.
"Der Markt für Kundenauthentisierung steckt mit unsicheren und unbrauchbaren Lösungen fest, die das Engagement der Nutzer dämpfen und die digitale Journey unterbrechen" sagt Futurae-CEO Sandra Tobler. "Der Haupttreiber unseres schnellen Wachstums ist neben der hohen Benutzerfreundlichkeit und der einfachen Integration die Tatsache, dass wir unseren Kunden helfen, ihre hohen Supportkosten massiv zu reduzieren." Vergangenes Jahr wurde Tobler im Rahmen des dritten Female Innovation Forums zum Innovator of the Year gekürt, wie Sie hier lesen können.
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