Ausgaben für Security-Lösungen steigen auf 133,7 Milliarden US-Dollar
Im Zeitraum zwischen 2018 und 2022 werden die weltweiten Ausgaben für Security-Lösungen um 45 Prozent steigen. Als wichtige Player zeigen sich dabei der Banking-Sektor und die Industrie.
Bis 2022 sollen die weltweiten Ausgaben für Security-Software, -Hardware und -Services auf 133,7 Milliarden US-Dollar ansteigen. Das sind 45 Prozent mehr als 2018, wie Marktforscher IDC mitteilt.
Die Studie prognostiziert zwar, dass sich die Ausgaben zwischen 2017 und 2022 verlangsamen werden. Dennoch rechnet IDC mit einer jährlichen Wachstumsrate von 9,9 Prozent.
Besonders grosses Potenzial sieht IDC bei Security-Services. Diese seien mit Ausgaben von 40,2 Milliarden Dollar im Jahr 2018 und einer jährlichen Wachstumsrate von 11,9 Prozent bis 2022 gleichzeitig die grösste und am schnellsten wachsende Kategorie im Security-Bereich. Dabei zählen Managed-Security-Services zur wichtigsten Sparte unter den Security-Services und sollen die Hälfte der Ausgaben bis 2022 generieren.
Grösste Ausgaben bei Banken
Security-Software ist die zweitgrösste Kategorie im Security-Bereich mit weltweiten Ausgaben von 34,4 Milliarden Dollar im Jahr 2018. Hier gehört Endpoint-Security-Software zum wichtigsten Segment, gefolgt von Identity- und Access-Management. Das schnellste Wachstum erwartet IDC bei Vulnerability-Management-Software mit einer jährlichen Wachstumsrate von 10,7 Prozent.
Die grössten Investitionen werden von der Banking-Branche erwartet. Hier sollen die Ausgaben von 10,5 Milliarden im Jahr 2018 auf 16 Milliarden Dollar ansteigen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Industrie und Regierung und Behörden. Das schnellste Wachstum bei den Security-Ausgaben vermerken die Telekommunikationsbrache (jährliche Wachstumsrate von 13,1 Prozent) und Regierung und Behörden (jährliche Wachstumsrate von 13,3 Prozent).
USA haben die Nase vorn
Geografisch gesehen, bilden die USA den grössten Markt für Security-Lösungen mit Ausgaben in der Höhe von 39,3 Milliarden Dollar im Jahr 2018. Auf Platz zwei folgt das Vereinigte Königreich mit 6,1 Milliarden und auf der dritten Stelle landet China mit 5,6 Milliarden Dollar. In Europa dominiert Deutschland, das mit Ausgaben von 4,6 Milliarden im weltweiten Vergleich den fünften Platz belegt, den Markt. Am schnellsten werden die Ausgaben in China wachsen. Hier sagt IDC eine jährliche Wachstumsrate von 26,6 Prozent voraus. Danach folgen Malaysia (21,1 Prozent) und Singapur (18,2 Prozent).
Weiter hat die Studie die Rolle von Unternehmen unter die Lupe genommen: Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern werden 2018 für beinahe zwei Drittel der Ausgaben im Security-Bereich verantwortlich sein. Die höchste jährliche Wachstumsrate – 11,8 Prozent – verbuchen mittelgrosse Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern.
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