Genfer Cybersicherheitszentrum soll humanitäre NGOs absichern
Das Cyberpeace Institute mit Sitz in Genf hat ein Cybersicherheitszentrums gegründet, das NGOs im humanitären Bereich unterstützen soll. Dafür soll es ein Netzwerk aus freiwilligen Experten einbeziehen.
Humanitäre NGOs erhalten künftig Unterstützung im Bereich der Cybersicherheit. Zu diesem Zweck gründete das Cyberpeace Institute das Humanitarian Cybersecurity Center (HCC) in Genf. Das Zentrum will diesen Organisationen international angepasste Hilfe anbieten, wie es in einer Pressemitteilung heisst.
"Das Zentrum soll NGOs und zivilgesellschaftlichen Akteuren Ressourcen im Bereich der IT-Sicherheit bereitstellen", fasst Stéphane Duguin, Generaldirektor des Cyberpeace Institute, zusammen.
Das HCC will bis 2025 bereits 1000 NGOs unterstützen. Es unterteilt seine Arbeit in verschiedene Bereiche. Zunächst geht es darum, bei der Erkennung von Cyberbedrohungen und bei der Schulung von Mitarbeitern zu unterstützen. Auch im Falle von Angriffen hilft das Zentrum (Krisen- und Vorfallsmanagement). Ein weiteres Ziel ist die Stärkung des Sektors durch die Entwicklung von Standards und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Interessengruppen. Die Initiative umfasst auch die Beteiligung des ehrenamtlichen Expertennetzwerks der Cyberpeace Builders.
In seiner Pressemitteilung erinnert das 2019 gegründete Cyberpeace Institute an die Cyberangriffe auf grosse internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen und das IKRK sowie auf NGOs wie Save the Children, Mercy Corps und Roots of Peace. Mehr zum Cyberangriff auf das IKRK und wie die Organisation darauf reagierte, lesen Sie hier im Interview mit Balthasar Staehelin ist Sonderbeauftragter für Foresight und Techplomacy beim Internationalen Komittee vom Roten Kreuz.
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