Nach Ransomware-Angriff leuchten in Leicester die Strassenlampen Tag und Nacht
Seit März 2024 bleiben in der englischen Stadt Leicester einige Strassenlampen permanent eingeschaltet. Grund dafür ist ein Ransomware-Angriff, der die automatische Steuerung der Beleuchtung ausser Kraft setzte.
Seit Wochen schon brennen in Leicester die Strassenlampen - und zwar ununterbrochen, des Nachts und des Tages. Grund dafür ist ein Ransomware-Angriff auf die Verwaltung der englischen Stadt, wie "BBC" berichtet. Die Attacke, die die Verwaltung als "besonders ausgeklügelt" beschreibt, ereignete sich bereits am 7. März 2024. Die Behörde musste daraufhin ihre IT offline nehmen und konnte eine Zeit lang lediglich die dringendsten Telefonanrufe beantworten.
Inzwischen funktioniert vieles wieder. Eine Ausnahme ist das automatische Steuerungssystem der Strassenbeleuchtung, wie die Verwaltung gegenüber "BBC" erklärt. "Es gibt eine Reihe von Schritten, die erforderlich sind, um das Problem zu lösen, und wir arbeiten daran, diese so schnell wie möglich zu erledigen", lässt sich ein Sprecher der Verwaltung zitieren. Bis es soweit ist, bleiben zumindest einige Strassenlampen im Default-Modus, sprich: "Always On". So, erklärt die Verwaltung, stelle man sicher, dass die Strassen nicht völlig unbeleuchtet blieben und ein Sicherheitsrisiko darstellten.
Gegenüber dem Portal "Leicester Mercury" zitiert ein Bürger der Stadt aus einer E-Mail der Verwaltung. Darin kündigt sie an, das Strassenlampenproblem im Laufe der ersten Woche im Mai zu beheben.
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