Kapo Zürich ermöglicht Anzeige per Videokonferenz
Die Kantonspolizei Zürich erweitert ihre Dienstleistungen durch einen neuen Online-Polizeiposten. Hier soll auch ausserhalb der Öffnungszeiten Anzeige erstattet werden können. Das einjährige Pilotprojekt zielt auf die veränderten Bedürfnisse der Bevölkerung ab.
Der neue Online-Polizeiposten der Kantonspolizei Zürich soll die Erstattung einer Anzeige nun auch per Videokonferenz ermöglichen. Das Angebot soll der Wohnbevölkerung des Kantons Zürich aber auch bei Delikten mit Tatort auf Kantonsgebiet zur Verfügung stehen, teilt der Kanton Zürich mit.
Über die zh.ch/epolice kann man einen Termin für die Videokonferenz buchen. Die Erstattung der Anzeige erfolgt dann in einem direkten Gespräch mit einem Polizisten oder einer Polizistin zum vereinbarten Zeitpunkt, wie es weiter heisst. Dies biete die Möglichkeit, Delikte auch ausserhalb der Öffnungszeiten der Polizeiposten anzuzeigen. Im direkten Gespräch könnten offene Fragen geklärt und die relevanten Daten erhoben werden. Die weitere polizeiliche Arbeit erfolge wie auf herkömmlichen Polizeiposten.
Der neue Online-Polizeiposten ist ein einjähriges Pilotprojekt, das vom Polizei- und Justizzentrum Zürich betrieben wird. Ziel sei es, den veränderten Bedürfnissen der Bevölkerung entgegenzukommen, heisst es in der Mitteilung. Das Portal Suisse ePolice, das in ausgewählten Fällen das Erstatten von Anzeigen via Online-Formular ermögliche, werde weiterhin zur Verfügung stehen.
Übrigens: Die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich veröffentlichte ein paar neue Tools wie eine öffentliche Verwaltung Microsoft 365 einsetzen und dabei die Datenschutzgesetze einhalten kann. Mehr dazu lesen Sie hier.
Cyberangriff legt Westschweizer Radiologie-Netzwerk erneut lahm
Bundesrat bessert beim Informationssicherheitsgesetz nach
Wo die Prioritäten in der Cybersecurity liegen
Update: Das physische Dienstbüchlein hat ausgedient
Unlock the power of Fortinet – BOLL lädt zum Partner Day ein
Betrüger locken mit falscher Serafe-Rückerstattung
Update: Pentagon bestimmt 8 KI-Anbieter für militärische Projekte
Schwachstelle im Linux-Kernel gibt Hackern Root-Rechte
Einladung zum Webinar: Next-Gen Threat Hunting - wie KI Detection & Response transformiert