HSLU lanciert Master-Studiengang für Cybersicherheit
Um auf die stetig wachsende Anzahl an Cyberangriffen und den Fachkräftemangel in der Schweiz zu reagieren, startet die Hochschule Luzern einen neuen Masterstudiengang. Ab dem Herbstsemester 2025 können Studierende den Master of Science in Information and Cyber Security erwerben.
Die Hochschule Luzern (HSLU) bietet ab dem Herbstsemester 2025 den Masterstudiengang Information and Cyber Security an. Dieser bildet einen direkten Anschluss zu ihrem Bachelorstudiengang auf demselben Themengebiet und soll hochqualifizierte Cybersecurity-Fach- und Führungskräfte ausbilden, wie die Hochschule mitteilt.
Studiengangsleiter Florian Wamser erklärt, warum der Master of Science gebraucht wird: "Auf dem Arbeitsmarkt fehlen derzeit vor allem Führungskräfte im Bereich Cybersecurity. Also Fachleute, die sich nicht nur mit Fragen der Cybersicherheit beschäftigen, sondern ihren Bereich verantworten und vorantreiben sowie ein Team führen können." Alle Module des neuen Studiengangs hätten daher einen direkten Bezug zu Cybersicherheit. Dabei lege das Department Informatik den Fokus insbesondere auf den Praxisbezug: Studierende sollen echte Beispielfälle analysieren und Übungen durchführen.
Die HSLU möchte mit dem Master nach eigener Aussage der steigenden Zahl an Cybervorfällen entgegenwirken, von denen bereits jedes dritte Schweizer KMU betroffen gewesen sein soll. Der Anmeldeschluss für das Herbstsemester ist der 15. August 2025.
Als nationale Organisation für das Berufsfeld ICT ist ICT-Berufsbildung Schweiz auch für alle eidgenössischen Fachausweise im Bereich Cybersecurity zuständig. Am 4. April 2025 diplomierte die Organisation 68 Absolventinnen und Absolventen der eidgenössischen Berufs- und Fachprüfungen im IT-Security-Bereich, wie Sie hier lesen können.
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