Partner-Post Beitrag von e3 AG

Back on-prem: Die Renaissance hybrider Sicherheitsarchitekturen

Uhr
von e3 AG

Die Sicherheitslage der Schweiz verschärft sich kontinuierlich. In dieser Welt bieten Verträge kaum noch Schutz. Resiliente Unternehmen reagieren 2026 mit gezielter Repatriierung kritischer Daten in den lokalen Rechtsraum.

(source: e3)
(source: e3)

Die Schweiz befindet sich im Jahr 2026 nicht mehr in der Rolle des distanzierten Beobachters, sondern ist zum unmittelbaren Schauplatz und Ziel strategischer Auseinandersetzungen geworden. Der letztjährige Lagebericht des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) zeigt eine Welt im Umbruch, geprägt von einer globalen Konfrontation zwischen den USA, China und Russland. Christian Dussey, Direktor des NDB bis März 2026, beschreibt eine Ära der «strategischen Unsicherheit», in der technologische Abhängigkeiten als Machtmittel instrumentalisiert werden («Weaponization of Everything») – von Desinformation, Spionage bis zu Cyberoperationen. Die Eskalation im Nahen Osten verschärft derweil die geoökonomischen Spannungen und macht die Energieversorgung zu einem weiteren Schauplatz strategischer Abhängigkeiten.

Die Schweiz gilt weiterhin als bevorzugter Operationsraum für Spionage, war während des Bürgenstock-Gipfels 2024 Ziel erhöhter Desinformationskampagnen und verzeichnete einen Anstieg der Meldungen von Cybervorfällen von 21 000 (2021) auf 65 000 (2025).
 

US Cloud Act: Das Ende des blinden ­Vertrauens

In diesem volatilen Umfeld stossen kooperative Sicherheitsansätze an ihre Grenzen. Der NDB warnt, dass internationale Ordnungsmächte zunehmend unberechenbar agieren und die liberale Weltordnung unter Druck gerät. Dies macht blindes Vertrauen in grenzüberschreitende Abkommen und Verträge zu einem geschäftlichen Risiko.

Besonders kritisch ist die rechtliche Dimen­sion: Je nach Anbieterjurisdiktion und Konstella­tion können extraterritoriale Regelungen (z. B. der US CLOUD Act) zu Herausgabepflichten führen, auch wenn Daten ausserhalb der USA gespeichert sind. Für Unternehmen wird damit entscheidend, wo Daten liegen, wer den Zugriff kontrolliert und wie Schlüssel- sowie Berechtigungskonzepte umgesetzt sind oder werden.
 

Die hybride Wende

Mangels einer rein souveränen europäischen Cloud-Lösung erleben wir 2026 eine Renaissance von On-Premise- und hybriden Sicherheitsarchitekturen. Ein hybrides Set-up erlaubt es, kritische Geschäftsgeheimnisse sicher einzuschliessen und gleichzeitig agil auf wirtschaftliche, technologische und geopolitische Richtungsänderungen zu reagieren und somit die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.

Wer echte Resilienz erreichen will, muss zudem weg von fragmentierten Sicherheitsmassnahmen. Denn genau diese schwächen die Abwehrkraft – insbesondere heute, wo Angreifer Schwachstellen mithilfe von KI in Rekordgeschwindigkeit ausnutzen.

Die Partnerschaft von Symantec und e3 ermöglicht eine ganzheitliche, robuste Sicherheitsarchitektur: Symantec deckt als globaler Technologieführer die gesamte infrastrukturelle Breite ab – von SASE/SSE (Secure Web Gateway) über E-Mail- und Cloud-/SaaS-Schutz bis hin zum Endpoint-Schutz.

e3 verankert diese Breite operativ und setzt sie um: Hochpräzise Datenklassifizierung, individualisierte DLP-Policies und automatisierte Incident-Workflows sorgen dafür, dass sensible Daten im hybriden Alltag – auch bei der Nutzung von KI-Tools wie Copilot – unter Kontrolle bleiben.
 

Sichere Daten heute bedeuten ein starkes Business morgen. Erfahren Sie hier mehr über unsere ganzheitliche Sicherheitslandschaft.


e3

e3 AG
Binzstrasse 24
8045 Zürich
e3ag.ch


arrow

Arrow ECS GmbH
Richtistrasse 11
8304 Wallisellen
arrow.com/globalecs/ch-de

Webcode
CpDMyNqi

Dossiers

» Mehr Dossiers

Aktuelle Ausgabe

Direkt in Ihren Briefkasten CHF 60.- » Magazin Abonnieren » Zum shop » Newsletter