Armasuisse testet Drohnenabwehrsysteme
Das Bundesamt für Rüstung testet im August und September 2024 die Leistungsfähigkeit von Drohnenabwehrsystemen. Im Rahmen der Armeebotschaft 2027 will Armasuisse die Fähigkeiten in der Drohnenabwehr gezielt aufbauen.
Das Bundesamt für Rüstung Armasuisse testet mit Unterstützung der Gruppe Verteidigung und der Ruag in- und ausländische Systeme zur Abwehr von kleinen Drohnen. Vom 26. August bis zum 20. September durchlaufen die verschiedenen Systeme standardisierte Szenarien und Missionen, wie der Bund mitteilt.
Während der ersten beiden Wochen finden die Tests auf dem Militärflugplatz in Payerne statt. Die Versuche dort fokussieren sich auf die Sensorik und die Führungssysteme der Abwehrsysteme. Ein besonderes Augenmerk legt Armasuisse zudem auf die Flexibilität der Führungssysteme.
In den letzten beiden Wochen finden die Versuche auf dem ehemaligen Militärflugplatz St. Stephan im Kanton Bern statt. An diesem Standort testet Armasuisse Effektoren im elektromagnetischen Spektrum sowie diverse Kleinsysteme, die ebenfalls im elektromagnetischen Spektrum wirken. Gerade die Kleinsysteme sollen sich auch für den Einsatz an Anlässen eignen.
Nach der Analyse dieser Tests möchte Armasuisse weitere Tests mit den Truppen durchführen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass mit der Armeebotschaft 2027 ein leistungsfähiges Drohnensystem beschafft wird.
Im Juni 2024 beteiligte sich die Schweiz übrigens an der Mitorganisation der "Cyber Europe"-Übung, bei der ein Cyberangriff auf den Energiesektor simuliert wurde. Mehr dazu lesen Sie hier.
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